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Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler informierte sich im Klinikum Nürnberg über erfolgreiche Schmerztherapie

Rundgang durch die Schmerzambulanz, die Schmerztagesklinik und die Palliativstation

Eine effektive Schmerztherapie braucht eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit und den abgestimmten Einsatz von Therapien. Davon konnte sich am 28. Oktober 2015 die Drogenbeauftragte des Bundesregierung, Marlene Mortler, MdB für den Landkreis Nürnberger Land, in der Schmerzambulanz, der Schmerztagesklinik und der Palliativstation des Klinikums Nürnberg überzeugen. Vor Ort informierte sich Mortler über ihre Arbeit und sprach mit Patienten und Mitarbeitern über deren Erfahrungen.

Mortler hob hervor, dass die landesweite Versorgung mit multimodaler Schmerztherapie in Bayern Vorbildcharakter für das Bundesgebiet hat. Im Klinikum Nürnberg habe sie einen „idealen Ansatz“ vorgefunden. Begleitet wurde die Bundesdrogenbeauftragte bei ihrem Besuch vom Präsidenten der Deutschen Schmerzgesellschaft, Prof. Dr. Michael Schäfer, Charité, und deren Geschäftsführer Thomas Isenberg. Gastgeber waren der Vorstand des Klinikums Nürnberg, Dr. Alfred Estelmann, und der Vize-Rektor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Professor Dr. Wolfgang Söllner. Prof. Söllner ist der Sprecher des Kooperationsvorstands der Interdisziplinären Schmerztagesklinik und Leiter der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Klinikum Nürnberg.

 

Themen des Rundgangs durch die schmerztherapeutischen Einrichtungen des Klinikums Nürnberg  waren  die Betreuung von chronischen Schmerzpatienten, die Schmerzbehandlung nach operativen Eingriffen sowie die Verwendung von suchterzeugenden Mitteln im Rahmen der Schmerztherapie.

Den psychischen und körperlichen Ursachen wird auf den Grund gegangen

„Nach wie vor gibt es in Deutschland bei der Versorgung von Patienten mit chronischen und akuten Schmerzen erheblichen Nachholbedarf“, sagte Mortler. „Im Nürnberger Klinikum haben wir einen idealen Ansatz vorgefunden. Dort wird den psychischen und körperlichen Ursachen von Schmerz interdisziplinär auf den Grund gegangen und es werden individuelle  Behandlungskonzepte angeboten, die den Patienten aktivieren und psychisch entlasten.“

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der gezielte Einsatz von Schmerzmitteln. Opioide sind meist Bestandteil der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen; bei nicht tumorbedingten Schmerzen sollte ihre Verordnung aber sehr kritisch überprüft werden. Ebenso wichtig ist, dass die Patienten den aktiven Umgang mit ihren Schmerzen lernen und diese psychisch und emotional verarbeiten. Im Klinikum Nürnberg stehen ihnen dabei als Schmerztherapeuten ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten sowie Psychologen zur Seite. Für den Erfolg der Schmerzbehandlung ist die enge Abstimmung der Behandlungen dieser verschiedenen Spezialisten in einem multimodalen Programm entscheidend.

Weitere Informationen zur

Autorin/Autor: Dr. Annette Tuffs, Unternehmenskommunikation

 
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