Zertifiziertes AltersTraumaZentrum DGU®

Für seine umfassenden altersmedizinischen Leistungen wurde das Alterstraumzentrum N-Aktiv im Klinikum Nürnberg Süd von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie als AltersTraumaZentrum DGU® zertifiziert.

Das Alter macht vor dem Bewegungsapparat nicht Halt: Hüftgelenksnahe Brüche oder Schulterfrakturen nach einem Sturz, Wirbel- und Knochenbrüche als Folge einer Osteoporose sowie schmerzhafte Abnutzungserscheinungen (Arthrose) in Knie- und Hüftgelenken, die den Einsatz künstlicher Gelenke erfordern, zählen zu den typischen Krankheitsbildern im Alter. 

Damit auch alte Menschen nach einem orthopädischen Eingriff schnell wieder auf die Beine kommen und in ihren gewohnten Alltag zurückfinden, kommt es nicht allein auf eine gute chirurgische Versorgung an.

Die Behandlung von Begleiterkrankungen, eine Überprüfung der Medikamente mit ihren Neben- und Wechselwirkungen, Maßnahmen zur Sturzprophylaxe sowie frühzeitig einsetzende aktivierende und rehabilitative Maßnahmen sind unerlässlich, um das für den Patienten bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Gefährliche Stolperfallen: Im Alter steigt das Sturzrisiko
 

Bundesweit führende Pilotklinik

Für seine umfassenden altersmedizinischen Leistungen wurde das Alterstraumazentrum N-Aktiv von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie als AltersTraumaZentrum DGU® zertifiziert und zählt bundesweit zu den führenden Pilotkliniken. Ziel des Alterstraumazentrums N-Aktiv ist es, die Selbstständigkeit der Menschen nach einem Unfall oder nach der Implantation eines künstlichen Gelenks bzw. nach einer Wechseloperation weitgehend zu erhalten bzw. wieder herzustellen.

Selbstständigkeit der Menschen erhalten

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie hat das Wissen um die Komplexität der Behandlung alter Menschen gemeinsam mit der Klinik für Geriatrie schon 2011 in ein interdisziplinäres Behandlungskonzept umgesetzt. Im interdisziplinären Alterstraumazentrum N-Aktiv arbeiten Orthopäden und Unfallchirurgen, Geriater, spezialisierte Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten Hand in Hand, interdisziplinäre Fallbesprechungen und –visiten gehören zum Stationsalltag.

Wichtig ist dabei, alte Menschen so zu operieren, dass sie den verletzten Körperteil sofort wieder benutzen und belasten können. Dadurch kann ohne Verzögerung mit der Frührehabilitation begonnen werden, lange Liegezeiten und der damit verbundene Muskel- und Kraftabbau werden vermieden. Eine aktivierende Pflege trägt zusätzlich dazu bei, Alltagskompetenzen zu erhalten. Neben der Behandlung bekannter Begleiterkrankungen wird nach der Sturzursache geforscht, um durch eine zielgerichtete Therapie weitere Stürze möglichst zu vermeiden.

 

Autorin/Autor: Doris Strahler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 
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