Neue Anatomie-Professorin

Univ.-Prof. Dr. Gundula Schulze-Tanzil ist Leiterin der Abteilung des Instituts für Anatomie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität im Klinikum Nürnberg.

Im Medizinstudium an der Paracelsus Universität genießt das Fach Anatomie einen hohen Stellenwert. In den ersten beiden Studienjahren gehört es zu den wichtigsten Grundlagenfächern. Mit Univ.-Prof. Dr. Gundula Schulze-Tanzil konnte die Uni nun eine renommierte Professorin für dieses Fach gewinnen.

„Die Aufgabe, hier an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität im Klinikum Nürnberg ein Institut für Anatomie mit aufzubauen, hat mich einfach gereizt“, erzählt Univ.-Prof. Dr. Gundula Schulze-Tanzil. Seit Februar leitet sie die Nürnberger Abteilung des Instituts für Anatomie der Paracelsus Uni. Zuvor war sie an der Charité-Universitätsmedizin in Berlin tätig.

Studiert hat die 44-Jährige eigentlich Tiermedizin. „Das hört sich im ersten Moment ungewöhnlich an, ist es aber gar nicht“, erklärt sie. Denn angehende Tierärzte haben im Studium meistens sehr viel mehr Anatomie-Unterricht als angehende Ärzte. Deshalb sind unter den Anatomen nur sehr wenige ausgebildete Ärzte zu finden. Prof. Dr. Wolfgang Söllner, Vizerektor der Paracelsus Universität und Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, ist froh, mit Schulze-Tanzil eine renommierte Anatomie-Professorin gewonnen zu haben. „Das Medizinstudium an der Paracelsus Universität zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass unsere Studenten von Beginn an Kontakt zu Patienten haben. Es ist auch stark wissenschaftsorientiert“, erläutert er. Mit insgesamt 657 Stunden ist die Anatomie in den ersten beiden Studienjahren ein wichtiges Grundlagenfach.

 

Zweistufiger Anatomie-Unterricht

Die Entscheidung, an die Paracelsus Universität nach Nürnberg zu wechseln, fiel Schulze-Tanzil leicht: „An den staatlichen Unis wird das Fach Anatomie im Studium der Humanmedizin meist eher mosaikartig gelehrt. Das ist hier ganz anders.“ Bereits in der zweiten Hälfte des ersten Studienjahres beginnt für die 50 Medizinstudenten der Anatomie-Unterricht. Dieser ist an der Paracelsus Universität zweistufig aufgebaut. „Zunächst steht die Systematik und die Topographie des menschlichen Körpers auf dem Lehrplan“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Felix Eckstein, Vorstand des Instituts für Anatomie der Paracelsus Universität. Erst danach besuchen die Studenten den Präparierkurs, um den gelernten Stoff zu konsolidieren.

An vielen staatlichen Universitäten ist das anders. „Zwar bieten diese in den ersten Semestern auch Vorlesungen zur Systematik an, doch das sind keine Pflichtveranstaltungen wie bei uns. Viele Studenten haben deshalb später im Präparierkurs Schwierigkeiten, da sie über keine theoretischen Vorkenntnisse verfügt“, berichtet Eckstein. Da die Studenten der Paracelsus Universität die amerikanische Zulassungsprüfung „USLME Step 1“ ablegen müssen, wird der Unterricht in englischer Sprache abgehalten. 

Grundlagenforschung betreiben

Überzeugt hat Schulze-Tanzil aber nicht nur das Curriculum der Paracelsus Universität, sondern auch, dass mit dem Klinikum Nürnberg ein Großkrankenhaus dahinter steht, das ein großes Interesse an der Forschung zeigt. „In der Anatomie steht ja hauptsächlich die Zellbiologie im Vordergrund“, klärt Schulze-Tanzil auf. „So erforschen wir das Erscheinungsbild von Zellen und welche Funktionen sie haben.“ Damit leistet die Anatomie einen wichtigen Beitrag zur Grundlagenforschung.

Besonders viel Spaß bereitet ihr auch der Umgang mit den Studenten: „Da pro Studienjahr nur 50 Studenten eingeschrieben ist, ist der Kontakt viel persönlicher. Ich kann ihre Stärken und Schwächen erkennen und sie somit viel besser fördern.“

Informationen zur Paracelsus Medizinischen Privatuniversität finden Sie hier.

Autorin/Autor: Kathrin Kalb, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 
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