Wachstum im Klinikum Nürnberg Süd

Richtfest für zwei psychiatrische Tageskliniken und die Erweiterung des Herz-Gefäß-Zentrums

Im Klinikum Nürnberg Süd wird es ab Juni 2016 zwei neue Tageskliniken für die Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie die Erwachsenenpsychiatrie und zusätzliche Räume für das Herz-Gefäß-Zentrum, für ambulante Behandlungen und für die Schule für Kranke geben. Das Richtfest für die neuen Gebäude fand in Anwesenheit von Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder statt.

Vor 21 Jahren ging das Klinikum Nürnberg Süd in Betrieb. Seitdem sind um das Kerngebäude herum immer wieder neue Bauten entstanden, um der rapide gestiegenen Patientennachfrage und den neuesten Entwicklungen in der Medizin gerecht zu werden. Jetzt entstehen für rund 28 Millionen Euro weitere neue Gebäude. Der Freistaat übernimmt von dieser Investitionssumme 16,5 Millionen Euro, den Rest tragen Stadt und Klinikum.

Das Geld fließt in die Errichtung einer Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit 15 Plätzen und einer Tagesklinik für die Erwachsenenpsychiatrie mit 20 Plätzen. „Der lang gehegte Wunschtraum einer gemeindenahen psychiatrischen Versorgung wird damit realisiert“, freut sich Oberbürgermeister Maly.

Richtfest: Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (3.v.r.), Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder (m.) und Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann (3.v.l.) bei der Feier im Klinikum Nürnberg Süd.
 

Medizinische Top-Qualität

Dass das Herz-Gefäß-Zentrum dreieinhalb Jahre nach seiner Eröffnung schon wieder erweitert werden muss, freut den OB und Verwaltungsratsvorsitzenden des Klinikums Nürnberg besonders: „Der Ausbau ist dem großen durchschlagenden Erfolg dieses modernen Zentrums geschuldet.“ Dem pflichtet auch Bayerns Finanzminister Söder bei: „Mit dem Herz-Gefäß-Zentrum bietet das Klinikum Nürnberg absolute medizinische Top-Qualität und zwar für jedermann. Hier gibt es keine Zwei-Klassen-Medizin.“

Schule für Kranke 

Zusätzlich wird in den neuen Gebäuden, so Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann,  die Schule für Kranke ihr neues Domizil finden. Kinder, die aufgrund einer Erkrankung, über längere Zeit nicht die Schule besuchen können, werden dort in den Kernfächern unterrichtet. Außerdem bieten die Neubauten Platz für acht neue ambulante Behandlungsräume. Zwei davon sind für ambulante Behandlungen der Klinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie vorgesehen.

Überzeugende Architektur 

Beim Richtfest erläuterte Architekt Hans Peter Haid die „emotionale Funktionalität“ der neuen Gebäude. „Orientierung, Lichtführung, Geruch, Material und Farbe bilden eine Einheit und lassen die Gebäude zu überzeugenden Gesundheitsbauten werden.“ Die Gebäude sind zudem modular so aufgebaut, dass sie sich, so Heid sich „auch künftigen Nutzungsänderungen flexibel anpassen können“.

Mit Fertigstellung der Gebäude im Juni 2016 werden die Bauarbeiten im Klinikum Nürnberg Süd jedoch noch längst nicht abgeschlossen sein. Derzeit laufen die Planungen für die Sanierung des Kerngebäudes, das so langsam in die Jahre gekommen ist. „Die Innovationszyklen einer Klinik liegen nicht mehr bei Zeiträumen von 30 oder 50 Jahren, sondern mittlerweile bei eineinhalb Jahrzehnten“, betont Maly.

Autorin/Autor: Bernd Siegler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 
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