Bye, bye, Schwesternwohnheim!

Das seit dem Jahr 2000 leerstehende Schwesternwohnheim wird dem Erdboden gleichgemacht.

Hochhäuser zählen nicht zum typischen Erscheinungsbild im Nürnberger Stadtteil St. Johannis. Ab sofort wird dieser Gebäudetypus im Viertel noch rarer, denn: Das Schwesternwohnheim vor dem Gelände des Klinikums Nürnberg Nord wird nun endgültig abgerissen.

Lange gab es Spekulationen; seit Anfang März werden nun Fakten geschaffen. Der 36 Meter hohe Koloss, in dem einstmals Zimmer für 330 Pflegende zur Verfügung standen, wird dem Erdboden gleich gemacht.

Ein eigens aus Hamburg beschaffter „Longfrontbagger“ trägt das Bauwerk Etage für Etage ab. Von diesem Typus gibt es in Deutschland nur eine handvoll Exemplare. Mit seinem 41 Meter langen Greifarm und 500 PS unter der Haube rückt er dem Gebäude auf die Pelle. Um die Staubbelästigung für die Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren, wird parallel zum Greifarm permanent mit Hochdruck Wasser auf die abzutragenden Teile gesprüht.

Elf Stockwerke sind im 1957 errichteten Schwesternwohnheim zu beseitigen. Die im Gebäude vorhandenen Schadstoffe wie Asbest wurden zunächst entfernt und sauber getrennt. Nun geht es ans mineralische Gestein, das Stück für Stück aus dem Gebäude „geknabbert“ und anschließend recycelt wird. Gut 4-6 Wochen werden die Abrissarbeiten dauern. Ende April wird das Schwesternwohnheim, das seit dem Jahr 2000 leersteht, dann endgültig Geschichte sein. Was mit der Fläche passiert, ist noch nicht entschieden. Angestrebt wird auf mittelfristige Sicht wieder eine klinikumsnahe Nutzung.

Longfrontbagger Schwesternwohnheim Seitenblick

Autorin/Autor: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, M. Öchsler

 
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