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"Das Ambulante Rehabilitationszentrum A.R.Z. ist eine Erfolgsgeschichte"

Das Ambulante Rehabilitationszentrum am Klinikum Süd feiert sein zehnjähriges Bestehen.

Seit 2004 bietet das Ambulante Rehabilitationszentrum (A.R.Z.) am Klinikum Nürnberg Süd eine ambulante Reha und eine intensivierte Rehabilitationsnachsorge in den Fachbereichen Unfallchirurgie/Orthopädie, Kardiologie und Neurologie an. Nach zehn Jahren war es nun an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Und die fällt bei den beiden Gesellschaftern des Reha-Zentrums, dem Klinikum Nürnberg und der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern, durchweg positiv aus.

„Das A.R.Z. ist eine richtige Erfolgsgeschichte“, freut sich Werner Krempl (r.), Direktor der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern. „Seit 2004 leistet es mit seinem Angebot zur ambulanten Rehabilitation in den Fachbereichen Unfallchirurgie/Orthopädie, Neurologie und Kardiologie eine hervorragende Arbeit.“ Das zeigt sich auch an den Patientenzahlen. Vergangenes Jahr wurden rund 2.200 Patienten behandelt, und damit doppelt so viele wie 2006.

Auch aus Sicht des Klinikums Nürnberg hat sich das Projekt mit der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern bewährt, wie Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann (l.) erklärt: „Das A.R.Z. ist eine ideale Ergänzung unseres Angebots. Damit können wir unseren Patienten eine lückenlose Versorgung nach dem stationären Aufenthalt anbieten.“ Die Erwartungen, die das Klinikum Nürnberg und die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern an das ambulante Reha-Zentrum gestellt hatten, haben sich erfüllt. Und die Nachfrage nach einer wohnortnahen Behandlung steigt. Denn eine ambulante Reha hat den Vorteil, dass die Patienten in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Die Plätze im A.R.Z. sind meist zu 100 Prozent ausgelastet. Konzepte für eine Erweiterung des Reha-Zentrums werden bereits erarbeitet.

 

Lebensqualität steigt

Eine schnelle Rückkehr der Patienten an den Arbeitsplatz ist insbesondere aufgrund der demographischen Entwicklung und des Fachkräftemangels von zentraler Bedeutung. „Für die Betriebe ist es ein großer Verlust, wenn Arbeitnehmer krankheitsbedingt fehlen“, weiß Gerhard Gerhäußer (2.v.r.), Mitglied im Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern für die Arbeitgeber. Doch auch für den Menschen selbst ist eine schnelle Genesung wichtig, wie Stephan Doll (2.v.l.), Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nürnberg und alternierender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern, erklärt: „Die Lebensqualität steigt erheblich, wenn man sich am gesellschaftlichen Leben beteiligen kann.“

Umfassendes Therapieangebot

Im A.R.Z. kümmern sich 72 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Berufsgruppen um die Patienten. Das Angebot ist vielfältig. Neben der medizinischen Trainingstherapie und einer Rückenschule gehören unter anderem auch Qi-Gong-Angebote für kardiologische und neurologische Patienten, Ergo- und Physiotherapie, Logopädie und Entspannungsgruppen dazu. „Der Therapieplan wird individuell zusammengestellt und im Laufe der Reha an die Fortschritte des Patienten angepasst“, erklärt Jutta Heimlich, Geschäftsführerin des A.R.Z. Das Reha-Ziel legt der Arzt immer gemeinsam mit dem Patienten fest. Die kardiologische und die unfallchirurgisch-orthopädische Rehabilitation dauern in der Regel 15 Tage, die neurologische 20 Tage. Stellen sich kurz vor Ende der Reha nochmal deutliche Fortschritte ein, kann die Reha auch verlängert werden.

Im Anschluss bietet das A.R.Z. eine intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA) an. Damit sollen die in der Reha erreichten Ziele in 24 weiteren Terminen stabilisiert und die Gesundheit nachhaltig verbessert werden.

Autorin/Autor: Kathrin Kalb, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 
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