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Medizinstudium der Paracelsus Universität: "Nürnberg hat uns überzeugt"

Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg stellt ihren Standort Nürnberg vor.

Ende August 2014 nahmen die ersten 50 Studierenden ihr Studium der Humanmedizin am
neuen Nürnberger Standort der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) Salzburg auf. Am 10. September stellten Universitätsvertreter der beiden Standorte Salzburg und Nürnberg bei einer Pressekonferenz das Studium der Öffentlichkeit vor.

„Es ist ein großer Tag für uns“, betont Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch, Rektor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität. Erstmals gebe es einen zweiten Standort der Salzburger Universität, die 2003 gegründet wurde und heute neben der Humanmedizin noch weitere Studiengänge der Pflegewissenschaft und postgraduelle Studiengänge anbietet. Dabei war das Klinikum Nürnberg nicht die erste Einrichtung, die bei den Salzburgern angefragt hat, aber die erste, die zum Zuge kam. „Nürnberg hat uns überzeugt“, sagt Herbert Resch. Das Klinikum Nürnberg sei ein großes und renommiertes Krankenhaus, das sich schon heute intensiv in der klinischen Forschung engagiere. „Für uns ist das Klinikum Nürnberg der ideale Partner.“

Der Rektor hebt die Vorteile des Salzburger Studiums hervor: Bei der Auswahl der Bewerber mittels aufwändigem, dreistufigem Verfahren gehe es nicht ausschließlich um den Notendurchschnitt, sondern auch um Persönlichkeit, Leistungsbereitschaft und kommunikative Kompetenz. Das Salzburger Curriculum, das in Nürnberg eins zu eins umgesetzt wird, zeichne sich durch eine hohe Qualität aus, die internationale Standards erfüllt. Das Studium selbst sei geprägt durch eine Ausbildung in kleinen Gruppen und eine hohe Praxisnähe. Die nur fünfjährige Ausbildungszeit werde durch kürzere Ferienzeiten und ein strenges, präzises Curriculum ermöglicht. Zudem weist Resch auf das verpflichtende Forschungstrimester hin und auf die internationalen Kooperationen mit renommierten Partnern wie z.B. den US-amerikanischen Partner Mayo Clinic und Yale University, die den Absolventen tolle Praktikumschancen und internationale Karrieren eröffnen sollen.


Junge Ärzte ans Klinikum Nürnberg binden

 „Für das Klinikum Nürnberg ist die Kooperation mit Salzburg ein wichtiger Schritt“, sagt Dr. Dr. Günter Niklewski, Ärztlicher Direktor des Klinikums Nürnberg. Viele Ärzte des Klinikums wünschen sich schon lange eine Akademisierung. Dank der Kooperation mit Salzburg könne das Klinikum Nürnberg den Ärzten nun neue Karrieremöglichkeiten und die Chance zur Habilitierung eröffnen.

Dr. Michael Nake, Dr. Dr. Günter Niklewski, Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Söllner, Prof. Dr. Michael Braun und Dr. Christoph Erichsen (v.l.n.r.) Sie haben mit ihrem Studium gerade begonnen: Claudius Söhn (li) und christina Karman (re) Studenten am Standort Nürnberg
 

Zudem hofft Günter Niklewski, mit der Kooperation dem drohenden Ärztemangel entgegensteuern zu können: „Es ist eine große Chance für uns, junge Ärztinnen und Ärzte ans Haus zu binden.“ Ein weiterer wesentlicher Beweggrund für die Zusammenarbeit sei die wachsende Bedeutung der Forschung auch im klinischen Bereich. Zukünftig müsse die Behandlung im Klinikum Nürnberg noch stärker als bisher an die Forschung gekoppelt werden, um weiter in der ersten Liga der deutschen Krankenhäuser mitspielen zu können.

In diesem Umfeld ist die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, die von einer gemeinnützigen Privatstiftung getragen wird, für den Ärztlichen Direktor ein mehr als  attraktiver Partner. „Sie verfügt über ein hochattraktives Curriculum, das Studierende auf einen innovativen Weg zum Arztberuf führt und handlungskompetente Mediziner hervorbringt“, lobt er. Stipendien ermöglichen auch jungen Menschen, die die Kosten des Studiums nicht stemmen können, das Studium.


Curriculum entspricht den Empfehlungen des Deutschen Wissenschaftsrats

Vom Salzburger Curriculum überzeugt ist auch Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Söllner, Vize-Rektor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Standort Nürnberg. „Das Curriculum der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität erfüllt schon heute fast vollständig die erst kürzlich vorgestellten Empfehlungen des Deutschen Wissenschaftsrats für die Weiterentwicklung des Medizinstudiums.“

Er berichtet, dass für die Privatuniversität am Standort Nürnberg bereits eine eigene Infrastruktur geschaffen wurde, von den Lehr- und Laborräumen bis hin zu einer eigenen Studiengangsleitung und -organisation. Auch personell verfüge der Standort Nürnberg über renommierte und erfahrene Professoren, die teils vom Klinikum Nürnberg, teils von extern kommen. So konnte zum Beispiel für die neue Abteilung für Anatomie am Standort Nürnberg im Rahmen eines anspruchsvollen Auswahlverfahrens mit externer Begutachtung eine renommierte Wissenschaftlerin der Berliner Charité gewonnen werden. Besonders freut Wolfgang Söllner die gute, beinahe euphorische Aufbruchsstimmung unter den Dozenten. „Die Menschen sind das Wichtigste und das Team ist beim ersten gemeinsamen Didaktik-Kurs im Frühjahr zusammengewachsen.“

 
Unglaubliche Motivation bei den Beteiligten

 Auch Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, ist von der „unglaublichen Motivation und Begeisterung bei den Beteiligten“ angetan. Die Technische Hochschule Nürnberg übernimmt die Ausbildung der jungen Ärzte in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern. „Unsere Dozenten bringen nicht nur die Erfahrung im naturwissenschaftlichen Unterricht mit, sondern zum Teil auch aus der Ausbildung von Medizinern an staatlichen Universitäten.“ Er erwartet eine wachsende Zusammenarbeit nicht nur auf dem gemeinsamen Campus, sondern auch in der interdisziplinären Forschung.

Paracelsus Universität, Technische Hochschule und Klinikum Nürnberg planten, so der Ohm-Präsident, aus dem interdisziplinären Ansatz heraus die Zusammenarbeit auf weitere Gebiete wie etwa Medizintechnik oder Biochemie auszuweiten, weil sich viele Fortschritte in der Medizin und in den Gesundheitswissenschaften an den Grenzen und im Zusammenspiel der Disziplinen entwickeln würden. Gemeinsame Forschungsprojekte seien bereits in Vorbereitung, ein regelmäßiger Forschungsworkshop der beteiligten Partner wurde schon im zurückliegenden Sommersemester etabliert.


Abschluss in ganz Europa anerkannt

 „Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität ist seit 2003 eine in Österreich staatlich anerkannte Universität, deren in Österreich üblicher Abschluss auch in Deutschland und in ganz Europa anerkannt und approbationsfähig ist“, weist Dr. Michael Nake, Kanzler der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, hin. Ende Januar 2014 wurde auch der neue Universitätsstandort Nürnberg mit dem Diplomstudium der Humanmedizin mittels Beschluss der österreichischen Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung (AQ Austria) und der formalen Genehmigung durch den österreichischen Wissenschaftsminister akkreditiert. Auch die AQ Austria selbst ist akkreditiert: Ihr wurde im Juni 2014 vom europäischen Spitzenverband der Qualitätssicherung ENQA ihre internationale Anerkennung erneut bestätigt.

 Auch am Nürnberger Standort gelten die akademischen Vorgaben, Regelwerke und Qualitätsstandards der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität. Bei der Qualitätssicherung verlässt sich die Salzburger Privatuniversität jedoch nicht allein auf die staatliche Anerkennung. Evaluationen durch externe Prüfer sind für sie ein Muss, um sich stetig weiter zu verbessern. Dabei orientiert sich die Privatuniversität auch an internationalen Standards. Um diesen Qualitätsanspruch zu unterstreichen, muss der international besonders anerkannte erste Teil der amerikanischen Zulassungsprüfung für Ärzte (USMLE Step 1) von den Studierenden verpflichtend abgelegt werden.


Hohe Erwartungen erfüllt

Dr. Christoph Erichsen, seit fast fünf Jahren Assistenzarzt an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau, ist Absolvent der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg. Er findet für seine Medizinausbildung in Salzburg im Rückblick lobende Worte: „Die engmaschige persönliche Betreuung und der Unterricht in kleinen Gruppen war einzigartig. Ich wurde auf meinem Weg nachhaltig unterstützt.“

Die jährlichen Studiengebühren in Höhe von 13.500 Euro im Jahr haben weder Christina Karman (28) noch Claudius Söhn (18) abgeschreckt. Für sie begann vor drei Wochen ihr Medizinstudium am Standort Nürnberg. Beide haben sich ganz bewusst für die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg entschieden, obwohl für sie auch ein Studium an einer staatlichen Universität möglich gewesen wäre. Karman hatte sogar schon eine Zusage für eine staatliche Universität in der Tasche, Söhn hat es gar nicht erst probiert. Beide sind vom bisherigen Ablauf ihres Studiums begeistert. „Bisher wurden alle meine Erwartungen erfüllt“, sagt Söhn.

 

Autorin/Autor: Paracelsus Medizinische Privatuniversität

 
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