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Klinikpartnerschaft mit Bassar/Togo

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert die Klinikpartnerschaft des Klinikums Nürnberg mit dem Krankenhaus der Stadt Bassar in Togo (Westafrika).

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat gemeinsam mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung im September 2016 die Initiative „Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit“ auf den Weg gebracht. Sie fördert Partnerschaftsprojekte  zwischen deutschen Gesundheitsorganisationen und Partnern in Schwellen- und Entwicklungsländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen.

Das BMZ förderte die Klinikpartnerschaft des Klinikums Nürnberg mit dem Krankenhaus Bassar im Togo, einem der ärmsten Länder Afrikas, in der ersten Förderphase 2017/2018 mit 15.000 Euro bei einer Laufzeit von 18 Monaten. Ziel der Partnerschaft ist es, die sehr hohe Sterblichkeitsrate im Krankenhaus Bassar zu senken. Eine zweite Förderphase für die Jahre 2019 bis 2021 wurde zwischenzeitlich bewilligt.

Fi Bassar e.V. - Partner mit Erfahrung

Bindeglied zwischen den beiden Krankenhäusern ist der Nürnberger Verein Fi Bassar e.V., der schon seit vielen Jahren Projekte in der Stadt Bassar unterstützt und mit dem das Klinikum Nürnbeg schon seit dessen Gründung 2012 zusammenarbeitet. Der Verein setzt sich vor allem für eine bessere Gesundheitsversorgung und Hygienebedingungen sowie für Bildung und Schulen ein. 

Nachhaltige Entwicklung fördern

Um die Sterblichkeit zu senken, unterstützt das Klinikum Nürnberg das Krankenhaus in Bassar bei der medizinischen Ausstattung und führt Schulungen von Ärzten und Pflegekräfte durch. Die Maßnahmen sind den konkreten Bedürfnissen vor Ort angepasst und mit dem Krankenhaus Bassar abgestimmt. Das Ziel ist es, durch eine nachhaltig angelegte Unterstützung die Situation vor Ort langfristg zu verbessern. Um die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sicherzustellen, wird die Klinikpartnerschaft kontinuierlich vom Institut für Nachhaltigkeit Nürnberg unterstützt und begleitet.   

Neue medizinische Geräte und Schulungen vor Ort

Zunächst standen Hygieneschulungen und Einweisungen in moderne OP-Techniken vor Ort auf dem Programm. Neue medizinische Geräte wie Ultraschall und Wehenschreiber haben zu deutlichen verbesserungen in der Diagnostik geführt. Im Herbst 2018 konnte endlich die Versorgung des Krankenhauses einschließlich OP mit fließend Wasser sicher gestellt werden.

Bei ihrer ersten Reise nach Bassar übergab das Team des Klinikums Nürnberg eine Vielzahl an Geräten, Medikamenten und sterilem Material und führten zahlreiche Operationen für Patienten durch, die sich eine Behandlung im Krankenhaus nicht leisten können.  

Krankenhaus Bassar
 

Zweiter Arbeitseinsatz in Bassar im Herbst 2019

Weitere Maßnahmen vor Ort sind in Planung, darunter Online- und Offline-Schulungen u.a. zu Klinikhygiene, Ultraschalldiagnostik, EKG und Notfallversorgung, die weitere Unterstützung des Krankenhauses mit Material wie Einmalsterilgut, Krankenhausbetten, Medikamenten und medizinischen Geräten.

Im Herbst 2019 wird sich erneut ein multiprofessionelles Team des Klinikums auf den Weg in den Norden Togos machen. Sie werden die Mitarbeiter vor Ort in der Anwendung und Wartung des Sterilisators und der Instrumentenspülmaschine schulen, beide Geräte sind bereits auf dem Weg nach Bassar. Der Einsatz dieser beiden Geräte ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu besseren hygienischen Bedingungen auf Station und im OP und damit zur Senkung der Sterblichkeitsrate. Im Rahmen des Besuches sind wiederum medizinische Behandlungen für bedürftige Patienten geplant

 

Kontakt:

Projektleiter Klinikum Nürnberg: Dr. Franz Köhler, E-Mail: franz.koehler@klinikum-nuernberg.de;

Kooperationspartner Fi Bassar e.V.: Rali Guemedji, Tel. 0911 398-3847 (nur Donnerstag), Termine nach Vereinbarung, E-Mail: rali.guemedji@klinikum-nuernberg.de

Um Spenden für das Projekt wird gebeten:
Spendenkonto von Fi Bassar e.V.:
IBAN: DE 39 7002 0500 0009 8165 00
BIC: BFSWDE33MUE (Bank für Sozialwirtschaft München)

Autorin/Autor: D. Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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