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Paracelsus Medizinische Privatuniversität und Klinikum Nürnberg starten Mentoring-Initiative

Frauen in Klinik, Lehre und Wissenschaft fördern

Studien belegen: Die Medizin wird weiblich. Heute sind rund zwei Drittel der Medizinstudierenden Frauen; Tendenz steigend. Trotzdem sind Führungspositionen im Gesundheitswesen überwiegend mit Männern besetzt. Auch in der Forschung ist der Weg für Frauen oft steinig. Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) Nürnberg will das ändern und hat jetzt in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Nürnberg eine Mentoring-Initiative ins Leben gerufen. So sollen Ärztinnen in der Facharztweiterbildung und Wissenschaftlerinnen in ihrer Karriereentwicklung gezielt gefördert werden.

Gestartet ist das Programm am 1. Juli. Das sind die Spielregeln: Mentor*in und Mentee finden sich über ein sogenanntes Matching zusammen. Das Mentoring können Ärzt*innen oder Wissenschaftler*innen mit einer Leitungsfunktion übernehmen. Sie betreuen Frauen, die als Ärztin oder Wissenschaftlerin an einer Weiterentwicklung ihrer Karriere interessiert sind, den fachlichen Austausch suchen, Netzwerke aufbauen möchten uvm. Mentor*in und Mentee kommen nicht aus derselben Klinik oder Institution; die Ziele, Inhalte und Dauer ihrer Zusammenarbeit regeln sie individuell. Bewerbungen sind jederzeit möglich; alle Infos finden Interessierte im Intranet des Klinikums Nürnberg.

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Neue Perspektiven und fachlicher Austausch

„Ich finde es toll, dass sich das Klinikum Nürnberg und die PMU Nürnberg für Chancengleichheit einsetzen“, fasst Dr. Dr. Lisa Marr zusammen. Sie ist als Assistenzärztin im Institut für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und Klinische Infektiologie tätig und hat mit Prof. Dr. Stefan Knop, dem Ärztlichen Leiter der Klinik für Innere Medizin 5, das erste Tandem in diesem Projekt gebildet. „Ich erhoffe mir neue Perspektiven für meine berufliche und persönliche Entwicklung und freue mich sehr auf den fachlichen und interprofessionellen Austausch mit Prof. Knop“, so Dr. Dr. Marr weiter. „Ich denke, dass daraus auch interessante gemeinsame Forschungsprojekte entstehen können, die am Ende den Patientinnen und Patienten zugutekommen.“ Dr. Dr. Lisa Marr befasst sich in ihrer Forschung überwiegend mit Zoonosen - Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind. „Dieser Forschungsbereich liegt mir als Human- und Veterinärmedizinerin besonders am Herzen“, sagt sie. Fachärztin für Mikrobiologie, das ist ihr Ziel.

Prof. Knop hat in Sachen Mentoring schon Erfahrungen gesammelt. So hat er in seiner Würzburger Zeit am dortigen „MentoringStudMed“-Programm teilgenommen – Kontakte zu seinen ehemaligen Mentees pflegt er bis heute. „Für mich war sofort klar, dass ich auch an meiner neuen Wirkungsstätte in Nürnberg so ein Programm unterstütze“, so Knop. „Ich wünsche mir, dass ich an entscheidenden Wegmarken hilfreich beraten kann.“ Die Rolle als Mentor schließt für Prof. Knop nicht aus, dass die Zusammenarbeit auch für ihn neue Impulse erbringen kann. „Man muss immer aufgeschlossen bleiben und bereit sein, Neues zu lernen. Sonst bleibt man zurück. Ich freue mich sehr auf den Input von Frau Marr auf meine Arbeit.“

Bild: Im Tandem zum Erfolg: Dr. Dr. Lisa Marr und Prof. Dr. Stefan Knop haben sich sehr schnell für eine Teilnahme an der neuen Mentoring-Initiative entschieden. Foto: Jasmin Pauler / Klinikum Nürnberg

Autorin/Autor: Unternehmenskommunikation

 
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