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Klinikum Nürnberg stiftet Überwachungsmonitore für Krankenhäuser in Ternpoil und Kurahove

Humanitäre Hilfe für die Ukraine

Seit dem 24. Februar herrscht Krieg in der Ukraine. In vielen Regionen des Landes ist die medizinische Versorgung nur sehr eingeschränkt möglich. Das Klinikum Nürnberg unterstützt seit Beginn der Krise gemeinsam mit der Stadt Helferteams vor Ort, damit Verletzte und Verwundete bestmöglich versorgt werden können. Jetzt läuft eine neue Hilfsaktion an: Das Klinikum Nürnberg stiftet 15 Überwachungsmonitore, die in den Krankenhäusern von Ternopil (Westukraine) und Kurahove (Oblast Donezk) zum Einsatz kommen sollen.

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Bild (v. l.): Dr. Ulrike Goeken-Haidl (Gesundheitsamt Nürnberg), Dr. Andrii Levytzkyi und Klaus Payerl (stellvertretender Beauftragter für Medizinproduktesicherheit am Klinikum Nürnberg) Foto: Giulia Iannicelli / Klinikum Nürnberg

Sie operieren in Kellern von verlassenen, häufig stark beschädigten Fabrik- oder Verwaltungsgebäuden: Ärzte wie der Gefäßchirurg Dr. Andrii Levytzkyi aus Tarnopil, der ehrenamtlich in der Medizinischen Kompanie für die ukrainischen Streitkräfte im Einsatz ist, müssen jeden Tag aufs Neue improvisieren. Die medizinischen Eingriffe finden fliegend statt, das heißt an wechselnden Orten – je nachdem, was gerade machbar ist. Und es fehlt vor Ort an vielem: Verbandsmaterial, Medikamente, Infusionslösungen, chirurgische Absaugpumpen, Defibrillatoren uvm. 

Bereits mehrere Hilfsaktionen mit der Stadt Nürnberg

Seit Beginn des Krieges ist das Klinikum Nürnberg in engem Austausch mit dem städtischen Amt für internationale Beziehungen, um kontrollierte Hilfslieferungen zu organisieren. In verschiedenen gemeinsamen Aktionen wurden bereits Materialien für die Notfallversorgung, Medikamente, Infusionslösungen sowie medizintechnische Geräte in die Ukraine gebracht. Zudem hat das Klinikum Nürnberg die Versorgung von Geflüchteten übernommen und unterstützt gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg den Spendenaufruf zur Hilfe für Nürnbergs Partnerstadt Charkiw.

Einsatz für die verwundeten Soldatinnen und Soldaten

Jetzt stiftet das städtische Krankenhaus Dr. Levytzkyi 15 Überwachungsmonitore – auch diese Aktion läuft gemeinsam mit der Stadt Nürnberg. Den Kontakt stellte Dr. Ulrike Goeken-Haidl vom Nürnberger Gesundheitsamt her. Die hochwertigen Monitore, die relevante Vitalwerte der Patientinnen und Patienten messen, sollen so schnell wie möglich in den Krankenhäusern von Ternopil und Kurahove zum Einsatz kommen.

Um vor Ort so gut wie möglich zu helfen, hat Dr. Levytzkyi mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen einen Wohltätigkeitsfonds namens „Dolia Nadiyi“ gegründet, der sich weltweit um medizinische Hilfsgüter bemüht und den Transport organisiert. Seit Beginn des Krieges leistet er zudem medizinische Hilfe für die ukrainischen Streitkräfte. „Wir sind dem Klinikum Nürnberg sehr dankbar für die Schenkung. So können wir unsere Patientinnen und Patienten zumindest ein bisschen besser versorgen“, so Dr. Levytzkyi.

Autorin/Autor: Unternehmenskommunikation

 
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