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Monoklonale Antikörpertherapie bei COVID-19

Information für zuweisende Ärztinnen und Ärzte

Erste Studiendaten deuten darauf hin, dass bei Patientinnen und Patienten, die eine Infektion durch SARS-CoV-2 haben (COVID-19), die frühzeitige Behandlung mit monoklonalen antiviralen Antikörpern zu einer Reduktion der Viruslast führen kann. Aussagen zum Einfluss dieser Behandlung auf klinische Endpunkte lassen die bisherigen Studiendaten nicht zu.

Durch eine Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit stehen die monoklonalen Antikörper Bamlanivimab sowie Casirivimab/Imdevimab in begrenzter Menge für diese Behandlung am Klinikum Nürnberg zur Verfügung.

Die Behandlung dürfen wir als individuellen Heilversuch durchführen bei Patientinnen und Patienten

  • mit einer kürzlich nachgewiesenen COVID-19,
  • die leichte bis mittelschwere Symptome haben,
  • keiner vollstationären Behandlung bedürfen,
  • keinen zusätzlichen Sauerstoff benötigen
  • und bei denen ein besonders hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht.

 

Die Behandlung mit monoklonalen Antikörpern sollte möglichst frühzeitig begonnen werden, am besten innerhalb von drei Tagen und nicht später als eine Woche nach Symptombeginn (und nachgewiesener COVID-19).

Die Behandlung führen wir teilstationär durch.

Welche der Antikörper, Bamlanivimab oder Casirivimab/Imdevimab, wir einsetzen werden, entscheiden wir nach individueller infektiologischer Abwägung sowie der aktuellen Verfügbarkeit der Medikamente.

Für Patientinnen und Patienten, deren Krankheitssymptome bereits länger als eine Woche bestehen oder die aufgrund eines schweren Verlaufs der COVID-19 einer stationären Behandlung bedürfen, kommt die Therapie nicht in Frage.

Bei COVID-19 durch die Virusvarianten B.1.351 („südafrikanische Variante) und P.1 („brasilianische Variante“) ist die Wirksamkeit der Therapie mit den o.g. Antikörpern stark eingeschränkt und darf nicht durchgeführt werden.

Sollten Sie als behandelnde Ärztin oder Arzt für eine Ihrer Patientinnen oder Patieten eine Therapie mit monoklonalen Antikörpern im Klinikum Nürnberg für indiziert halten, bitten wir darum, uns vorab folgende Unterlagen und Informationen per Fax zukommen zu lassen:

 

Nach Eingang der Unterlagen prüfen wir die Indikation für die Behandlung sowie die Verfügbarkeit des Medikaments. Wir werden Sie dann kurzfristig kontaktieren, ob eine Therapie mit monoklonalen Antikörpern möglich ist und ggf. mit Ihnen den Termin abstimmen.

Bitte beachten Sie, dass wir nur vollständig ausgefüllte Anfragen bearbeiten können.

Bitte geben Sie der Patientin bzw. dem Patienten einen Einweisungsschein, den Lage- und Zufahrtsplan für das Klinikum und die Information zur Behandlung mit monoklonalen Antikörpern (Bamlanivimab und Casirivimab/ Imdevimab) mit und organisieren den Transport (wenn keine Anfahrt mit dem eigenen PKW erfolgt).

Autorin/Autor: Unternehmenskommunikation

 
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