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Perfekte Nahrung für Neugeborene: Paracelsus Medizinische Privatuniversität Nürnberg erhält 10.000 Euro für die Forschung

Forschungspreis der NÜRNBERGER Krankenversicherung

Mit Unterstützung der NÜRNBERGER Krankenversicherung wollen Forscherinnen und Forscher der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg (PMU) in einer Studie die Bewegung von Frühgeborenen messen. Ziel ist es, die Nahrung so zu optimieren, dass ein optimales Wachstum ermöglicht und Krankheiten vorgebeugt werden.
 
Am Anfang des Lebens wird der Grundstein für viele spätere Erkrankungen gelegt, wie zum Beispiel Adipositas, Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein guter Start ins Leben ist deshalb wichtig. Einen wichtigen Baustein dazu leistet die bestmögliche Ernährung für Früh- und Neugeborene. Denn sie ist eine wichtige Voraussetzung, dass sich Kinder körperlich und neurologisch optimal entwickeln können.

Verbesserung der Körperzusammensetzung als Ziel

In einem Forschungsprojekt wollen nun Forscherinnen und Forscher der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg (PMU) die individuelle Bewegungsarbeit von Frühgeborenen messen. „Wir wollen herausfinden, wie die körperliche Aktivität der Frühgeborenen ist und wie viel zusätzliche Energie wir deshalb mit der Nahrung ausgleichen müssen. Wir erhoffen uns dadurch eine Verbesserung des Wachstums und eine optimale Körperzusammensetzung mit normaler Fettmasse und der besten neurologischen Entwicklung des Kindes“, erklärt Privatdozent Dr. Niels Rochow, Oberarzt der Klinik für Neuge-borene, Kinder und Jugendliche am Klinikum Nürnberg. Er leitet das Projekt gemeinsam mit Assistenzärztin Dr. med. univ. Lea Kahlenberg.

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Eine individuell zusammengesetzte Nahrung ist deshalb wichtig, weil eine zu geringe Nährstoffzufuhr unter anderem zu einer nicht ausreichenden neurolo-gischen Entwicklung und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Ein Zuviel von Ernährung fördert zwar eine hervor-ragende neurologische Entwicklung, aber auch ein erhöhtes Risiko für Fettlei-bigkeit und Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Der gesamte Energieverbrauch eines Frühgeborenen setzt sich zusammen aus Wachstum, Grundumsatz und Bewegung. Wachstum und Grundumsatz – also die Energiemenge, die ein Frühgeborenes im Ruhezustand für die Aufrechter-haltung der lebenswichtigen Körperfunktionen braucht – können gemessen werden. Die Energie, die für die Bewegung benötigt wird, kann bisher noch nicht gemessen werden. Das wollen die Forscherinnern und Forscher nun ändern. „Mit den erhobenen Daten wollen wir erforschen, ob eine individuelle Nährstoffzufuhr basierend auf Wachstum, Grundumsatz und Bewegung die langfristige Entwicklung der Frühgeborenen positiv beeinflusst“, sagt Prof. Dr. Christoph Fusch, Ärztlicher Leiter der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche am Klinikum Nürnberg.

Preisgeld der NÜRNBERGER Krankenversicherung

Mit der vier Jahre dauernden Studie haben Rochow und das Team der Kinderklinik den Forschungsförderpreis zum Thema „Bewegung“ der NÜRNBERGER Krankenversicherung erhalten, der in Kooperation mit der PMU Nürnberg verliehen wird. „Das Projekt unterstützt die gesunde Entwicklung von Kindern. Deshalb freuen wir uns sehr, die Studie zu fördern“, sagt Christian Barton, Vorstand der NÜRNBERGER Krankenversicherung AG. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

„Für die Unterstützung der NÜRNBERGER Krankenversicherung sind wir sehr dankbar. Sie trägt dazu bei, dass Forschung und Innovation zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten an unserem Universitätsmedizin-Campus der PMU möglich werden“, sagt Prof. Dr. med. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg.

Schon seit vielen Jahren wird am Klinikum Nürnberg zur Ernährung von Neu-geborenen geforscht. Das Augenmerk der Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler liegt aktuell darauf, den Kindern das bestmögliche Wachstum und die optimale Gehirnentwicklung zu ermöglichen.


Foto: Forschungs-Dekan Prof. Dr. Sascha Pahernik, Privatdozent Dr. Niels Rochow, Prof. Dr. Christoph Fusch, Dr. med. univ. Lea Kahlenberg, Forschungsreferent Prof. Dr. Ralph Bertram, Christian Barton (Vorstand NÜRNBERGER Kranken-versicherung AG) und der Vorstandsvorsitzende des Klinikums Nürnberg, Prof. Dr. Achim Jockwig (v. l.)
Quelle: Giulia Iannicelli/Klinikum Nürnberg


Autorin/Autor: Unternehmenskommunikation

 
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