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Weiterhin keine Besuche im Klinikum Nürnberg. Ausnahmen sind möglich - dann muss ein negativer COVID-Test vorgelegt werden

Die dritte Corona-Welle ist noch nicht vorbei, daher erhält das Klinikum Nürnberg das allgemeine Besuchsverbot bis auf Weiteres aufrecht: In Ausnahmenfällen sind Besuche weiterhin gestattet.

Wer einen Patienten in so einem Ausnahmefall besuchen will, darf – wie bislang auch – nur mit Sonderbesuchsschein auf das Klinikgelände.
Dazu nehmen Besucher bitte vorher Kontakt mit der Station auf, auf der ihr Angehöriger liegt.

Gleichzeitig müssen Besucher in Zukunft einen negativen COVID-19-Testnachweis mitbringen:

  • einen PCR-Test oder Schnelltest; beide Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein. Das Testergebnis muss am  Eingang des Klinikums beziehungsweise auf der Station vorgelegt werden.
  • Vollständig Geimpfte, deren Zweitimpfung länger als 15 Tage zurückliegt,  brauchen keinen Test, müssen die Impfung aber belegen können.
  • Auch Genese benötigen keinen aktuellen Test: Sie können alternativ einen positiven PCRTest mitbringen, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate alt ist.

In wenigen Ausnahmefällen können Besucher auch direkt auf den Stationen getestet werden – das betrifft zum Beispiel die Intensivstationen. Außerdem gibt es Ausnahmen bei besonders dringlichen Fällen – zum Beispiel, wenn Angehörige Patienten besuchen wollen, deren Zustand sich akut verschlechtert, und wenn man mit dem Schlimmsten rechnen muss. Dann müssen Besucher am Eingang keinen Test vorlegen und werden in der Regel direkt auf der Station getestet.

Begleitpersonen

Manche Patientinnen und Patienten sind nicht mehr gut zu Fuß, andere können sich nicht mehr so gut orientieren, wieder andere sind so schwer krank, dass sie auch seelischen Beistand brauchen: In solchen Fällen, also
wenn es medizinisch notwendig ist, dürfen aktuell auch Begleitpersonen mit auf das Gelände des Klinikums.

Wer einen Angehörigen lediglich mit dem Auto zu einer Klinik, Ambulanz oder Praxis bringt, braucht keinen Test.
Wer jedoch einen Patienten direkt auf die Station oder in die Praxis hinein begleiten will, muss einen negativen COVID19-Testnachweis, Impfnachweis oder den Nachweis über eine überstandene
Infektion mitbringen. Dieser wird vor Ort kontrolliert.

Regelungen für einzelne Fachabteilungen

Besuche sind in der Klinik für Psychiatrie, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie auf den Kinderstationen im Klinikum Nürnberg erlaubt.
Hier gilt: maximal ein Besuch am Tag für maximal eine Stunde.

Nach wie vor kann ein Elternteil als Begleitperson auf den Stationen der Kinderheilkunde, Kinderchirurgie und Kinder-und Jugendpsychiatrie mit aufgenommen werden. Ist die Mutter oder der Vater als Begleitperson dabei, darf zusätzlich eine Person für eine Stunde am Tag zu Besuch kommen.

Auf der Neugeborenen-Station der Kinderklinik gibt es keine Einschränkungen für die Eltern. Hier können Eltern ohne zeitliche Beschränkung bei ihren Kindern sein.

Begleitung zur Geburt möglich 
Auch bei Geburten darf eine Begleitperson dabei sein. Diese wird vorher eingehend über eine mögliche Covid-19-Infektion befragt. Besteht ein begründeter Verdacht oder ist die Begleitperson gar positiv auf das Coronavirus getestet worden, darf sie zum Schutz aller werdenden Mütter, aller Neugeborenen und der Mitarbeiter den Kreißsaal nicht betreten. In diesem Fall kann aber eine andere Begleitperson, die nicht Covid-19-verdächtig ist, die werdende Mutter in den Kreißsaal begleiten.

Ausnahmen in besonderen Fällen 
Außerdem ist in besonderen Fällen – zum Beispiel in der Klinik für Geriatrie oder auf der Palliativstation – eine Ausnahme vom Besuchsverbot für enge Angehörige möglich. Dies ist jeweils mit dem Stationsarzt zu klären.

In allen Ausnahmefällen brauchen Besucher und Besucherinnen einen Sonderbesuchsschein. Dazu nehmen Besucher bitte vorher Kontakt mit der Station auf, auf der ihr Angehöriger liegt.

Autorin/Autor: Klinikum Nürnberg, Unternehmenskommunikation

 
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