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Abschlussfeier der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Krönung eines außergewöhnlichen Studienjahres: Nürnberger Alumni werfen Hüte im Stadion

Das vergangene Studienjahr war für die 50 jungen Männer und Frauen außergewöhnlich: Sie mussten sich unter Corona-Bedingungen auf ihren Abschluss an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) Nürn-berg vorbereiten. Jetzt ist es geschafft: Am 18. September 2020 erhielten sie ihre Doktortitel - coronabedingt mit rund 300 Gästen im Nürnberger Max-Morlock-Stadion. Unter den Gratulanten bei Genfer Gelöbnis und dem traditionellen Hütewerfen: Oberbürgermeister Marcus König.

„Wir können Sie sehr gut gebrauchen, Sie sind eine Stütze der Gesellschaft“, gratulierte König den Studierenden, die auf der Haupttribüne im „Wohnzim-mer“ des 1. FC Nürnberg Platz genommen hatten und lautstark von ihren Fa-milien in der Fankurve angefeuert wurden. Die Entscheidung für eine Hoch-schule der Spitzenmedizin in Nürnberg mit einem international anerkannten Abschluss und intensiver Forschung sei absolut richtig gewesen, so der Oberbürgermeister weiter. „Wir sind Universitätsstadt.“

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Exzellente Perspektiven dank internationaler Ausrichtung

2015 hatten die 50 jungen Frauen und Männer das Studium in Nürnberg begonnen, viele mit einem "Einser“-Abiturdurchschnitt. „Wir sind stolz und dankbar, dass wir hier studieren durften“, fassten Pia Wiehofsky und Pia Weiss stellvertretend für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen zusammen. Kompaktes Studium, kleine Gruppen, intensive Forschung, hoher Praxisbezug: Das Medizinstudium an der PMU in Nürnberg eröffne exzellente Perspektiven, insbesondere durch seine internationale Ausrichtung.

Uni-Campus mit lebhaftem Studentenleben und innovativen Ideen

Der zweite Jahrgang nach den „Pionieren“ von 2014 hat laut Studiengangsleiterin Dr. Ines Spieler viel bewegt. „Mit Ihnen sind wir zu einem echten Uni-Campus geworden. Sie haben für Schwung und kreative Ideen gesorgt.“ Gemeinsam mit Dr. Barbara Stein, die für die kommunikative Ausbildung an der PMU zuständig ist, bedankte sich Dr. Spieler besonders bei den Studierenden, die trotz Corona innovative Projekte auf den Weg gebracht hatten. Sono4You zum Beispiel – ein kostenloses und ehrenamtlich organisiertes Kursangebot zur Ultraschallausbildung, das dank der Initiative der Absolventinnen Lucie Stukenbrock und Hale Yurttas seit 2019 auch in Nürnberg angeboten wird.

Dem Medizinermangel ein Schnippchen schlagen

Auch Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg, dankte den Studierenden für ihr außergewöhnliches Engagement – viele von ihnen hatten in der Corona-Hochphase freiwillige Dienste übernommen. Außerdem lobte er die erfolgreiche Entwicklung der PMU seit 2014. „Qualität setzt sich durch. Mit dem eigenen Uni-Campus nutzen wir die Chance, eigenen Nachwuchs auszubilden und an unser Haus zu binden.“ Das Konzept ist aufgegangen: Vom ersten Jahrgang, der vor einem Jahr seinen Abschluss gefeiert hat, ist die Hälfte im Klinikum Nürnberg geblieben, die anderen sind überwiegend in bayerischen Krankenhäusern tätig, darunter in renommierten Forschungseinrichtungen und Universitätskliniken.

Eintrittskarte in einen spannenden Beruf

Prof. Dr. Wolfgang Sperl, seit Juni Rektor der PMU am Hauptstandort in Salzburg, zeigte sich erfreut über die Entwicklung der PMU Nürnberg, die mit über 1.000 Publikationen und Studien in fünf Jahren auch in Sachen Forschung Akzente setzt. „Als wir vor sechs Jahren den Standort Nürnberg gegründet haben, war das eine wohlüberlegte Entscheidung. Heute sehen wir uns darin mehr als bestätigt: Wir bilden exzellente Ärzte und Ärztinnen aus und bieten ihnen die Eintrittskarte in einen spannenden Beruf. Ich bin sicher, dass wir im Zuge der anstehenden Studienreform und der Einführung von Bachelor-, Master- und Doktoratsstudiengängen auch in Zukunft sehr viel bewegen werden.“

„Im Herzen wächst der Arzt“

Die Festrede bei dieser außergewöhnlichen und von Dr. Stephan Kolb, dem Geschäftsführer des Nürnberger Uni-Campus launig moderierten Abschlussfeier hielt Prof. Dr. Wolfgang Söllner, Vizerektor der PMU Nürnberg. Er diskutierte darin die Frage, ob Künstliche Intelligenz langfristig den Arzt ersetzen werde, und formulierte mit Paracelsus, dem Namensgeber der PMU, gleich eine Antwort: „Der höchste Grund der Arznei ist die Liebe. Helfen aber, nutz sein, ist des Herzens Amt. Im Herzen wächst der Arzt.“ Prof. Söllner, der den Staffelstab im kommenden Frühjahr an Prof. Dr.  Theodor Fischlein übergeben wird, versprach den neuen Kolleginnen und Kollegen am Ende: „Sie werden sich stets fortbilden müssen, Ihnen wird nie langweilig werden.“

Fotomotiv 1 (Hütewerfen); Riesenjubel beim traditionellen Hütewerfen: 50 junge Ärztinnen und Ärzte feiern ihr Examen an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg.

Fotomotiv 2 (Gruppenbild): Gruppenbild vor sportlicher Kulisse: Die 50 Absolventinnen und Absolventen der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität feierten im „Wohnzimmer“ des 1. FC Nürnberg.

Fotomotiv 3: Dr. Stephan Kolb, Prof. Dr. Achim Jockwig, Oberbürgermeister Marcus König, Prof. Dr. Sascha Pahernik, Prof. Dr. Wolfgang Sperl, Prof. Dr. Wolfgang Söllner und Prof. Dr. Thomas Papadopoulos (von links).


Quelle: Giulia Iannicelli, Klinikum Nürnberg

Autorin/Autor: Julia Peter, Unternehmenskommunikation Klinikum Nürnberg

 
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