Notbetreuung in der "Schaukel"

Die Kita am Klinikum Nürnberg leistet während der Corona-Pandemie einen wertvollen Beitrag nicht nur für das Klinikum Nürnberg

Ärzte und Pflegende haben Anspruch auf eine Notbetreuung für ihren Nachwuchs. Die Kinderbetreuungseinrichtung „Die Schaukel“ am Klinikum Nürnberg betreut überdurchschnittlich viele Kinder, deren Mütter und Väter als Ärzte oder Pflegende in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Sie leistet damit einen wertvollen Beitrag nicht nur für das Klinikum Nürnberg.

Viele der Eltern, die ihr Kind in der Kinderkrippe oder dem Kindergarten der „Schaukel“ haben, arbeiten als Ärzte oder Pflegende im Klinikum Nürnberg oder in anderen Nürnberger Krankenhäusern. Dazu kommen Alleinerziehende und Beschäftigte aus anderen systemrelevanten Berufen mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten. Für sie alle sind die extralangen Öffnungszeiten der Schaukel von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends attraktiv.

Dies zeigt sich auch in der vergleichsweise hohen Zahl der Kinder, die seit Beginn der Corona-Pandemie zur Notbetreuung in die Kita kommen. Ein Viertel der normalerweise 135 Kita-Plätze an den beiden Standorten Nord und Süd des Klinikums Nürnberg sind täglich durch die Notbetreuung belegt, die seit dem 16. März für alle Kinderbetreuungseinrichtungen verpflichtend ist. 

Notbetreuung in der "Schaukel"
 

„Die Schaukel leistet derzeit einen wertvollen Beitrag für das Klinikum Nürnberg und für die Region. Dank der guten Notbetreuung können Ärzte und Pflegende, die an ihrem Arbeitsplatz dringend gebraucht werden, auch unter den aktuellen Corona-Bedingungen ihrer Arbeit nachgehen“, betont Peter Schuh, Vorstand Personal und Patientenversorgung im Klinikum Nürnberg. 

Die Eltern müssen draußen bleiben 

Wie in allen Kitas wurden die Hygienestandards nach den Vorgaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums und in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg und dem Betriebsärztlichen Dienst des Klinikums Nürnberg noch einmal erhöht. Schutzhandschuhe und Desinfektionsmittel sind in ausreichender Menge vorhanden, Mund-Nasen-Bedeckungen werden zur Verfügung gestellt. Die Eltern dürfen die Einrichtungen nicht mehr betreten, für die Bring- und Abholsituation gelten klare Regeln bezüglich Abstand und Mund-Nasen-Schutz. 

 „Am Anfang hatten wir aufgrund des hohen Anteils medizinischen Personals unter den Eltern durchaus mit Infektionen und der Meldung von Kindern in Quarantäne gerechnet“, berichtet Barbara Plato, Geschäftsführerin der Schaukel Kinderbetreuung gGmbH. Allerdings hat sich diese Sorge bislang als völlig unbegründet herausgestellt. 

Ein fast normaler Alltag in der Kita 

Die Kinder werden zurzeit täglich in festen Gruppen bis zu maximal fünf Kindern zusammengefasst. Für sie geht das Alltagsleben in der Kita wie gewohnt weiter. Nur das Mittagessen wird nicht wie üblich angeliefert, sondern es wird in Kleingruppen selbst gekocht – zur Freude der Kinder. 

Für die Kinder, die nicht zur Notbetreuung in die Kita kommen, gibt es ebenfalls Angebote. Die Erzieherinnen telefonieren regelmäßig mit ihnen, es werden Briefe geschrieben, kurze Videos gedreht oder bekannte Lieder als Sprachnachricht vorgesungen. „Es ist wichtig, dass der Kontakt zwischen Erzieher*innen und Kindern aufrechterhalten bleibt“, so Plato. Aber auch sie weiß, dass dies alles die persönliche Begegnung und das gemeinsame Erleben nicht ersetzen kann. 

Die Kinderbetreuungseinrichtung Die Schaukel

Die Schaukel e.V wurde 2002 von Mitarbeiter*innen des Klinikums Nürnberg gegründet und ist mittlerweile ein Tochterunternehmen des Klinikums Nürnberg. Sie steht allen Nürnberger Kindern offen. Kinderkrippe und Kindergarten an den beiden Standorten am Klinikum Nürnberg Nord und Süd verfügen zusammen über insgesamt 135 Plätze für Mädchen und Jungen im Alter von 8 Wochen bis zur Einschulung. Die Kita bietet extralange Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 6 bis 20 Uhr an und ist auch in den Ferien geöffnet.

 

Foto: Kinder spielen im Außenbereich der „Die Schaukel“ am Klinikum Nürnberg Standort Nord

Bildnachweis: Die Schaukel |Klinikum Nürnberg

Autorin/Autor: D. Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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