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Hilfe und Behandlung in akuten und Notfallsituationen

Patienten mit psychischen Erkrankungen werden trotz Corona-Virus nicht alleingelassen

Die Krankenhäuser in Deutschland bereiten sich auf die Behandlung einer Vielzahl von Corona-Patienten vor. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Behandlung von und den Umgang mit Patienten mit psychischen Erkrankungen. Trotzdem findet jeder Patient, der psychisch in eine akute oder Notfallsituation gerät, Hilfe im Klinikum Nürnberg. 

„Im Klinikum Nürnberg finden auch in Corona-Zeiten alle Menschen, die psychisch in eine Notlage geraten, Hilfe und Behandlung“, betont Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie* im Klinikum Nürnberg. Allerdings sei in den nächsten Wochen wegen der COVID-19-Pandemie mit Einschränkungen in der psychiatrischen Versorgung zu rechnen.  

So haben die Kliniken der Psychiatrie, der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Psychosomatischen Medizin des Klinikums Nürnberg auf Anweisung der Bundesregierung und der Bayerischen Staatsregierung alle ambulanten und teilstationären Behandlungsangebote heruntergefahren. Die Zahl der stationären Patienten wurde in enger Abstimmung mit den Patienten bzw. ihren Angehörigen reduziert. Besuche sind nur sehr eingeschränkt möglich. 

„Die vorübergehende Schließung der Tageskliniken und die Verringerung des therapeutischen Angebotes sind bedauerlich, aber angesichts der Pandemie unvermeidlich“, erläutert Dr. med. Patrick Nonell, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter. „Wir müssen Patienten und Mitarbeiter vor dem Virus schützen und gleichzeitig sowohl Betten als auch Mitarbeiter für den Kampf gegen das Corona-Virus freistellen.“  

Trotz dieser Beschränkungen halten die beiden Psychiatrischen Kliniken ihr Behandlungsangebot für Patienten in einer akuten oder Notfallsituation aufrecht. Patienten, die dringend stationär behandelt werden müssen, werden auch weiterhin aufgenommen, sowohl in der Erwachsenenpsychiatrie als auch in Kinder- und Jugendpsychiatrie.  

Auch die Ambulanzen der beiden Kliniken sind für Notfallpatienten weiterhin geöffnet. Dabei setzen die Kliniken vor allem auf telefonische Beratungen, um das Infektionsrisiko so niedrig wie möglich zu halten. Bei allen persönlichen Kontakten werden alle Hygiene- und Sicherheitsvorschriften umgesetzt. 

„Patienten, bei denen die Fortsetzung der Therapie im Klinikum Nürnberg wegen COVID-19 verschoben werden musste, werden engmaschig telefonisch weiterbetreut“, berichtet Prof. Dr. med. Christiane Waller, Chefärztin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie*. Darüber hinaus sind in den Kliniken Video-Sprechstunden und Online-Angebote zur Psychotherapie in Vorbereitung, die voraussichtlich ab dieser Woche umgesetzt werden können.  

Die Klinik für Psychosomatik wird in Zusammenarbeit mit den beiden psychiatrischen Kliniken ab dieser Woche ein Kriseninterventionsteam im Einsatz haben, das Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern zur Seite steht. Andere Mitarbeiter der drei Kliniken werden zukünftig auf COVID-19-Stationen, zur Triage in den Zelten am Eingang der beiden Standorte Nord und Süd des Klinikums Nürnberg eingesetzt oder begleiten psychosomatische Gespräche.  

 

Im Notfall wenden Sie sich bitte an:

Erwachsenenpsychiatrie, Tel. 0911 398 -2493

Kinder- und Jugendpsychiatrie, Tel. 0911 398 -2800

 

*Universitätsklink der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Autorin/Autor: D. Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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