Das gedopte Gehirn

brainWEEK 2020

Der Gebrauch von Mitteln, um den Wachzustand zu verlängern und die geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern, ist kein neues gesellschaftliches Phänomen. Seit jeher versuchen Menschen, durch den Einsatz verschiedenster Substanzen sowohl ihre körperliche als auch ihre geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern. Gibt es ein Doping für das Gehirn? Wo liegen die Chancen und Risiken? Und wie ist die Einschätzung ausethischer Sicht?

Diese und viele andere spannende Frage beantworten dieExperten aus dem Klinikum Nürnberg, Fachleute der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, der Klinik für Neurologie und der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, alles Universitätskliniken der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, auf der Auftakt-Soirée der diesjährigen brainWEEK am Montag, den 16. März ab 18:00 Uhr imMarmorsaal (Gewerbemuseumsplatz 2, Nürnberg).

 

Die Vorträge sind im Einzelnen:

Neuroenhancement - Chancen und Risiken

Prof. Dr. Frank Erbguth, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Klinikum Nürnberg

Um frisch und munter zu sein, trinken wir schon mal einen Kaffee oder doppelten Espresso. Das ist auch medizinisch in Ordnung. Aber wo ist die Grenze zum „Hirndoping“ – auch „Neuroenhancement“ genannt? Und wo liegen die Chancen und Risiken?

 

Cannabis bei chronischen Schmerzen – was steckt dahinter?

Dr. Dirk Risack, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Klinikum Nürnberg

Seit drei Jahren ist die Verordnung von Cannabis-Präparaten bei lebensbedrohlichen oder die Lebensqualität beeinträchtigenden Erkrankungen möglich. Die meisten Verordnungen entfallen bislang auf Menschen mit chronischen Schmerzen. Ist Cannabis bei chronischen Schmerzen wirklich effektiv oder ist es gar gefährlich?

 

Gedächtnistraining – ganz praktisch

Claudia Dorn, Gerontologin in der Gerontopsychiatrischen Ambulanz mit Gedächtnissprechstunde der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Nürnberg

Unser Gehirn besitzt die Fähigkeit, sich wachsenden Anforderungen anpassen und alters- bzw. krankheitsbedingte Veränderungen zu kompensieren. Verzweigung und Neubildung von Neuronen können auch im höheren Lebensalter durch geistige Aktivitäten gefördert werden. Wie kann man das Gedächtnis im Alltag trainieren?    

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Wenn das Gehirn einen Schrittmacher braucht

Dr. Axel Ruttmann, Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Nürnberg

Ein Hirnschrittmacher stimuliert oder hemmt bestimmte Hirnregionen, die eng mit der Emotionsregulation zusammenhängen. Ist das eine vielversprechende Methode zur Behandlung depressiver Störungen mit schwerwiegendem und chronischem Verlauf.

 

Immer nur wach bleiben - Aufputschmittel und Sucht

Prof. Dr. Thomas Hillemacher, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Nürnberg

Im Alltag benutzen viele Menschen Mittel, um ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen oder mit Stress umzugehen. Amphetamine, Crystal-Meth, Methylphenidat, Ephedrin oder Kokain werden häufig eingesetzt, um die eigene „Performance“ zu verbessern. Doch was ist bedenklich und wo beginnt ein süchtiges Verhalten?

 

Am Dienstag, den 17. März wird um 18 Uhr im Casablanca (Brosamerstraße 12, 90459 Nürnberg) der Spielfilm „Ohne Limit“ (USA 2011, FSK 16) mit anschließendem Filmgespräch mit Prof. Frank Erbguth, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Klinikum Nürnberg, gezeigt.

 

Autorin/Autor: Unternehmenskommunikation

 
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