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So überstehen Sie die Weihnachtsvöllerei

Verdauungstipps für die Festtage

Weihnachtszeit ist die Zeit des guten und reichlichen Essens. Doch nicht selten überfüllen Truthahn und Dominosteine den Magen. Chefarzt Prof. Dr. med. Alexander Dechêne aus dem Klinikum Nürnberg verrät, wie man trotz Festtagstafel ohne Magenbeschwerden durch die besinnliche Zeit kommt.

Was schon im Advent mit Bratwürstchen, Lebkuchen und Glühwein beginnt, findet an den Feiertagen seinen Höhepunkt. Der regelmäßig mit deftigen Braten und süßen Kuchenbüffets gedeckte Tisch gibt den Tagesablauf vor und sorgt für einen konstant gut gefüllten Bauch.

Nicht selten zu gut. Ein Völlegefühl und Verdauungsprobleme gehören für manchen leider zum Weihnachtsfest wie Lichterketten und Nussknacker. Für wen Salat oder kleinere Portionen keine Option sind, sollte zumindest einige andere Tipps beherzigen, rät Prof. Dr. med. Alexander Dechêne, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 6, Schwerpunkt Gastroenterologie und Endokrinologie, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, im Klinikum Nürnberg.

Der „Verdauungsschnaps“ hilft nicht gegen Völlegefühl

 

Viele Menschen schwören nach dem Genuss von fettigem Essen auf die Wirkung eines sogenannten Verdauungsschnaps. „In Wirklichkeit verlangsamt hochprozentiger Alkohol die Verdauung“, so das Urteil von Dechêne. „. Das Essen bleibt länger im Magen, da der Alkohol die Verdauungsmuskulatur lähmt.“ Der lindernde Effekt kommt hingegen von der betäubenden Wirkung des Alkohols auf die Nerven im Magen, so der Verdauungsexperte: „Man spürt einfach nur für kurze Zeit nicht mehr, wie voll der Bauch ist.“ 

Neben Alkohol rät Dechêne auch von Sprudelwasser und Softdrinks ab. „Die Kohlensäure dehnt den Magen zusätzlich. Außerdem muss das angesammelte Gas wieder irgendwie aus dem Körper.“ Und dafür gibt es nur zwei wenig weihnachtliche Wege. 

Bewegung und Ruhe lindern Beschwerden

Stattdessen rät der Mediziner nach einer kurzen Ruhepause zu Bewegung. „Spazierengehen regt den Kreislauf und damit auch den Nährstofftransport an. Außerdem hilft die Aktivität beim Transport der Speisen im Darm.“ Übertreiben sollte man es aber nicht.

Wer sich beim Festmahl Zeit lässt, nimmt dem Magen eine Menge Arbeit ab. „Beim langsamen Essen zerkaut man die Nahrung automatisch gründlicher“, erklärt Dechêne. „Die Bissen landen fein zerkleinert im Magen und können leichter verarbeitet werden.

Autorin/Autor: Daniel Voigt | Unternehmenskommunikation

 
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