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Schlaflabor des Klinikum Nürnberg auf Platz 1

Ausgezeichnet von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)

Das Schlaflabor im Klinikum Nürnberg geht mit einer umfassenden Diagnostik Schlafproblemen auf den Grund. Nun hat die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) im Rahmen der Rezertifizierung das Schlaflabor im Klinikum Nürnberg unter 125 getesteten Laboren mit Platz 1 bewertet.

In Deutschland haben sich Schlafprobleme zu einem wahren Volksleiden entwickelt. Dabei ist guter Schlaf die Grundlage für ein gesundes Leben. Wer in der Nacht keine Ruhe findet, fühlt sich am Tag müde und abgeschlagen.

Langfristig wirken sich Schlafstörungen auf den Organismus aus. Nachweislich erleiden Menschen mit Schlafproblemen häufiger einen Schlaganfall und erkranken eher an kardiovaskulären Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Bluthochdruck. Auch das Risiko für eine Depression oder Demenz ist höher.

Dr. med. Dora Triché
 

Viele Schlafstörungen haben organische Ursachen wie etwa verengte obere Atemwege bei der obstruktiven Schlafapnoe, die zu nächtlichen Atemaussetzern führt, oder das Restless Legs Syndrom, bei dem eine große Unruhe in den Beinen den Schlaf stört. Um Störungen des Schlafes oder des Schlaf-Wach-Rhythmus gezielt behandeln zu können, muss zunächst die Ursache dafür gefunden werden. 

Platz 1 unter 125 getesteten Schlaflaboren 

Im Klinikum Nürnberg geht man Schlafstörungen im Schlaflabor der Klinik für Innere Medizin 3, Schwerpunkt Pneumologie, auf den Grund. Das hochmoderne Labor mit seinen 18 Messplätzen bietet das gesamte Spektrum bei allen schlafbezogenen Atemstörungen, Schlafstörungen sowie bei Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus. 2.500 Patienten werden hier im Jahr untersucht. 

Nun hat die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) im Rahmen der Rezertifizierung das Schlaflabor im Klinikum Nürnberg unter 125 getesteten Laboren mit Platz 1 bewertet. „Wir waren immer vorne mit dabei“, berichtet Dr. med. Dora Triché, umso mehr freut sich die Oberärztin und Leiterin des Schlaflabors über den diesjährigen ersten Platz. Die Auszeichnung belegt die kontinuierlich hohe Qualität des Schlaflabors des Klinikums Nürnberg, das 2002 erstmals von der DGSM zertifiziert und seither alle zwei Jahre erfolgreich rezertifiziert wurde. 

Für die Zertifizierung wird die Qualität der apparativen und personellen Ausstattung ebenso überprüft wie die korrekte Anamnese, die Messqualität, die Qualität der Auswertung der Messergebnisse sowie deren Konsequenzen. „Dafür werden u.a. zufällig ausgewählte Fälle genauestens überprüft“, betont Triché. 

In der Regel kommen die Patienten für zwei oder drei Nächte zum Schlafen ins Schlaflabor. Dabei werden alle für den Schlaf wichtigen Funktionsparameter aufgezeichnet, darunter Atemmuskulatur, Atemfluss, Sauerstoffsättigung sowie Hirnströme und Augenbewegungen, die über Schlaf- und Wachphasen Auskunft geben. 

Den Messungen im Schlaflabor geht eine sorgfältige Untersuchung und Anamnese voraus. „Hier kann man meistens schon absehen, was hinter den Problemen steckt und wer von einer Messung im Schlaflabor wirklich profitiert“, erklärt Triché. Im Abschlussgespräch werden die Patienten ausführlich über den Befund und die therapeutischen Möglichkeiten informiert. 

Triché rät allen Menschen mit Schlafproblemen oder Tagesmüdigkeit, sich an ihren Haus- oder Facharzt zu wenden. Zwar ließen sich Erkrankungen wie die obstruktive Schlafapnoe nicht heilen, doch mit Hilfe der CPAP-Behandlung, bei der die Atmung mit Hilfe von Überdruck unterstützt wird, sind die Menschen tagsüber nicht nur deutlich fitter, die Krankheit verschlechtert sich in der Regel auch deutlich weniger als unbehandelt.

 

Foto: Dr. Dora Triché

Bildnachweis: Klinikum Nürnberg | Rudi Ott

Autorin/Autor: D. Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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