Impfung schützt gegen Gelbfieber & Co.

Reise- und Impfberatung im Klinikum Nürnberg

Für Weltenbummler ist die Fernreise das absolute Highlight des Jahres. Immer beliebter werden dabei exotische und wenig erschlossene Ziele. Doch Vorsicht: Regelmäßig bringen Reisende Infektionen wie Gelbfieber, Typhus oder Malaria aus dem Urlaub mit. Impf-Experte Prof. Dr. Jörg Steinmann im Klinikum Nürnberg empfiehlt Reisewilligen, sich vor dem Abflug ausführlich beraten zu lassen.

Neue Eindrücke, exotisches Essen, spannende Begegnungen – Fernreisen erweitern den Horizont. Im vergangenen Jahr unternahmen die Deutschen über 5,6 Millionen Reisen außerhalb Europas. Immer beliebter werden dabei abgelegene Reiseziele in Afrika, Asien und Südamerika. Solche Abenteuerurlaube sind jedoch nicht ohne Risiko. Regelmäßig stecken sich Weltenbummler mit fieberhaften Infekten, insbesondere Durchfallerkrankungen, selten auch Malaria an.

„Reisewillige sollten sich vorher genau über die Situation im jeweiligen Zielgebiet und die medizinische Vorsorge beraten lassen“, empfiehlt Prof. Dr. Jörg Steinmann, Chefarzt des Instituts für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und Klinische Infektiologie im Klinikum Nürnberg.

Prof. Dr. Jörg Steinmann (li.) und Katharina Ziegler (re.)
 

Eine ideale Anlaufstelle ist die Reise- und Impfberatung im Klinikum Nürnberg, die zweimal in der Woche angeboten wird. 2018 nutzten rund 1.000 Reiselustige diesen Service.

Impfplan sechs Wochen vor Abreise erstellen

„Der erforderliche Schutz ist für Laien schwer einzuschätzen. Allgemeine Hinweise decken eine Maximalversorgung ab, die selten wirklich nötig ist. Bei uns bekommt jeder eine auf seine Reise maßgeschneiderte Vorsorge“, betont Katharina Ziegler, Assistenzärztin in der Reise- und Impfberatung. Das Hygieneinstitut im Klinikum Nürnberg verfügt über viel Erfahrung, schon seit Jahrzehnten ist sie als Gelbfieber-Impfstelle zugelassen.

Allerdings sollte der Termin rechtzeitig eingeplant werden, die Gelbfieber-Impfung etwa ist erst nach zehn Tagen gültig. „Mit dem Impfplan sollten die Reisenden möglichst früh beginnen. Vier bis sechs Wochen vor Abreise ist ein Zeitraum, in dem eine Impfberatung erfolgen sollte“, rät Prof. Steinmann. Laut Weltgesundheitsorganisation schützt die „kleine Spritze“ inzwischen ein Leben lang gegen die gefährliche Infektionskrankheit. Dennoch sollten sich Einreisende vorher über die Bestimmungen des Ziellands informieren, manche Staaten fordern noch immer einen frischen Impfnachweis.

Trotz der Gefahren durch Infektionen wie Gelbfieber sind andere Reisekrankheiten weitaus häufiger. Je nach Reiseland und Reiseart empfehlen sich auch Impfungen gegen Hepatitis A und/oder B oder gegen Tollwut. Vor allem Magen-Darm-Erkrankungen sind verbreitete Urlaubsmitbringsel. Daher ist die oberste Priorität vor Ort ein sorgsamer Umgang mit Wasser und Lebensmitteln. „Schäl‘ es, koch‘ es – oder vergiss‘ es!“, lautet das eingängige Motto des Chefarztes. 

Kontakt zur Reise- und Impfberatung

Die Spezial-Sprechstunde findet immer dienstags und donnerstags, 13.30 - 14.30 Uhr im Klinikum Nürnberg Standort Nord, Haus 10, 1. OG links statt. Termin-Vereinbarung telefonisch unter 0911 398-2520.

Autorin/Autor: Daniel Voigt | Unternehmenskommunikation

 
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