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Ausgezeichnete Behandlungsqualität für alle Krebserkrankungen im Bauchraum

Einziges voll zertifiziertes Viszeralonkologisches Zentrum Nordbayerns

Das Viszeralonkologische Zentrum des Klinikums Nürnberg, das fünf zertifizierte Organzentren unter seinem Dach vereint, ist von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als eines von insgesamt nur sieben Zentren in ganz Deutschland zertifiziert. In Nordbayern ist es die erste und einzige Einrichtung dieser Art. Die Patienten werden in einem Zentrum, das auf die Krebserkrankung der Organe im Bauchraum spezialisiert und von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert ist, nachweislich am besten behandelt.

„Die Zertifizierung hilft den Patienten und den einweisenden Ärzten, die für die jeweilige Behandlung beste Klinik zu finden,“ betont Prof. Dr. med. Alexander Dechêne, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 6, Schwerpunkte Gastroenterologie und Endokrinologie*.

Sie erfahren die beste Diagnostik und eine an den aktuellsten medizinischen Erkenntnissen orientierte Therapie in Zentren, die auf die Krebserkrankung der Organe im Bauchraum spezialisiert und von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert sind. 

Stein, Dechene
 

Fünffach zertifiziert 

In Nordbayern ist das Viszeralonkologische Zentrum das erste und bislang einzige seiner Art. Es vereint fünf zertifizierte Krebszentren des Klinikums Nürnberg – die Organkrebszentren für Darm-, Magen-, Leber-, Pankreas- und Speiseröhrenkrebs – unter einem Dach. Für die Patienten bedeutet das eine allumfassende Expertise für alle Krebserkrankungen des Verdauungstraktes.

Genau diese Expertise braucht es, um den Patienten bestmöglich behandeln zu können. „Die Überlebensrate bei Krebserkrankungen des Verdauungstraktes sind deutlich schlechter als bei fast alle anderen Krebsarten“, berichtet Prof. Dr. med. Hubert Stein, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie*, Klinikum Nürnberg. Zusammengenommen sind Darm-, Magen-, Speichelröhren-, Pankreas- und Leberkrebs für mehr als 30 Prozent aller Krebssterbefälle verantwortlich und führen damit die Statistik weit vor Prostata-, Brust- und Lungenkrebs an.

Aufwändige Therapie 

Deshalb erfordert gerade die Behandlung von Krebserkrankungen im Bauchraum erfahrene Spezialisten, eine enge Zusammenarbeit verschiedenster Fachdisziplinen und viel Routine auf der Basis einer hohen Anzahl von Eingriffen. 

Gerade bei den Tumoren des Verdauungstraktes ist der Wissenszuwachs in den letzten Jahren enorm. „Darmkrebs wurde vor zwölf Jahren noch ganz anders behandelt als heute“, berichtet Dechêne. „Zertifizierte Zentren werden jährlich überprüft, damit ist sichergestellt, dass die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Leitlinien zum Einsatz kommen.“ 

„Bei den Krebsarten im Bauchraum reicht es oft nicht, nur den Tumor zu entfernen. Bei aufwändigen Operationen muss zusätzlich auch oft die Funktion der Organe wiederhergestellt werden“, erläutert Stein. Um hier das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, braucht es spezialisierte Chirurgen, die diese Eingriffe häufig vornehmen und über viel Erfahrung verfügen. 

Die Kliniken für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie für Gastroenterologie und Endokrinologie im Klinikum Nürnberg behandeln seit Jahren eine große Zahl von Patienten mit allen bösartigen Tumoren des Verdauungstraktes. In den 12 Jahren seit der erstmaligen Zertifizierung des Darmkrebszentrums wurden mehr als 3.000 Darmkrebspatienten behandelt, das vor vier Jahren zertifizierte Pankreaskarzinomzentrum zählt mit bislang fast 500 Patienten zu den Top 10 in Deutschland. 

*Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

 

Foto: Prof. Dr. med. Hubert Stein, Prof. Dr. Alexander Dechêne (v.l.)

Quelle: Giulia Iannicelli, Klinikum Nürnberg

Autorin/Autor: D. Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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