Zwillinge zum Hochzeitstag

1.000ste Geburt im Klinikum Nürnberg Standort Süd

Bei der 1.000sten Geburt im Klinikum Nürnberg Standort Süd am 30. April kamen mit den Zwillingen Julius und Helena gleich zwei Babys zur Welt. Weil die Wehen in der 31. Schwangerschaftswoche vorzeitig einsetzten, wurden sie als Frühchen geboren – am Hochzeitstag der Eltern. Auf solche Spontangeburten ist das Perinatalzentrum Level 1 im Klinikum Nürnberg bestens vorbereitet. Neben den Geburtshelfern waren zwei neonatologische Teams der Kinderklinik dabei, um die beiden Frühchen direkt nach der Geburt intensivmedizinisch zu versorgen.

Friedlich schlummert der kleine Julius, der mit einem Geburtsgewicht von 1.800 Gramm als Erster auf die Welt kam, an der Brust der Mutter. Gleich daneben schläft Helena, die mit 1.485 Gramm das Licht der Welt erblickte, im Brutkasten. Ihre Mutter, Karina Zabold, verbringt die Tage nach der Geburt überwiegend auf der Frühchenstation der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche*. Abwechselnd sucht sie den Körperkontakt mit ihren beiden Kindern.

„Ich wusste ja, dass Zwillinge meistens früher auf die Welt kommen, aber dass es gleich so schnell geht, damit habe ich nicht gerechnet“, sagt sie. Als die Wehen in der 31. Schwangerschaftswoche plötzlich einsetzten, fuhr sie sofort in die Klinik für Geburtshilfe* im Klinikum Nürnberg Standort Süd. Zwei Stunden später brachte sie die beiden Kinder schnell und komplikationslos auf die Welt. „Wir konnten die Geburt nicht aufhalten“, berichten Oberarzt Dr. med. Georg-Albrecht Meyer und die Hebamme Laura Marx. 

1000ste Geburt im Klinikum Nürnberg
 

Im Perinatalzentrum Level 1, in dem die Klinik für Geburtshilfe und die Neugeborenenmedizin (Neonatologie) der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche, eng zusammenarbeiten, ist man auf Geburten wie diese bestens vorbereitet. Während sich die Geburtshelfer um die Entbindung kümmerten, nahmen die beiden neonatologischen Teams die Kinder gleich im Kreißsaal in Empfang. „Die Frühchen müssen unmittelbar nach der Geburt intensivmedizinisch versorgt werden, damit sie sich stabilisieren können“, berichtet Dr. med. Stefan Schäfer, Oberarzt der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche mit der Schwerpunktbezeichnung Neonatologie. Danach ging es im Inkubator sofort auf die neonatologische Intensivstation. 

Den beiden Kleinen geht es gut, und auch die Mutter ist gelassen. „Die beiden wollten raus“, lacht sie, „und das auch noch am Hochzeitstag von mir und meinem Mann.“ Allerdings wird es noch ein bisschen dauern, bis sie die beiden Kinder mit nach Hause nehmen kann. Maximal neun Wochen müssen sie noch in der Kinderklinik bleiben. 

*Universitätsklinik der Paracelsus medizinischen Privatuniversität 

 

Foto: Laura Marx, Karina Zabold, Dr. med. Georg-Albrecht Meyer und Dr. med. Stefan Schäfer (v.l.n.r.)

Quelle: Klinikum Nürnberg, Giulia Iannicelli

Autorin/Autor: Doris Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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