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Spezialkran hebt zwei tonnenschwere Magnetresonanztomografen (MRT) ein

Ausbau der Radiologie im Klinikum Nürnberg Standort Süd

Ohne belastende Röntgenstrahlung, sondern mittels starker Magnetfelder liefert der Magnetresonanztomograf (MRT) präzise Schnittbilder von Organen, Gewebestrukturen und Blutgefäßen. Das Klinikum Nürnberg Süd erweitert die Radiologie um zwei MRTs, die die Zeit der Untersuchung reduzieren und gleichzeitig exaktere Bilder liefern - eine Gesamtinvestition von rund 13 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern förderte dies mit 9,7 Millionen Euro. Beide Geräte wurden aufgrund ihrer Größe mit einem Spezialkran über das Dach an ihren Einsatzort verbracht.

„Für das Klinikum Nürnberg  Süd bedeuten die beiden hochmodernen 1,5 und 3,0 Tesla Magnetresonanztomografen einen neuerlichen Quantensprung in der Diagnostik“, freut sich Prof. Dr. med. Michael Lell, Chefarzt des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin, Universitätsinstitut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Klinikum Nürnberg. Sie liefern deutlich bessere Bilder insbesondere des Herzens, von Muskeln, Sehnen und Bändern sowie vom Hals und Rückenmark bei kürzeren Untersuchungszeiten.  

Höhere Auflösung und kürzere Untersuchungszeiten 

Gerade bei der Diagnostik entzündlicher Herzmuskelerkrankungen, bei Verletzungen von Kapsel-, Sehnen und Bandstrukturen oder bei Verletzungen oder Erkrankungen des Rückenmarks erzeugen die beiden Geräte Schnittbilder in einer höheren Auflösung.

Gerade bei Kindern sind kürzere Untersuchungszeiten und damit kürzere Beruhigungen oder Narkosen von erheblicher Bedeutung.  „Wir haben die MRTs zudem an einem Ort gebündelt, das erleichtert den Workflow erheblich“, betont Lell.

Mehr Platz im Tunnel

Alle Patienten profitieren von der Bauart der beiden MRTs, die mehr Platz im Tunnel bieten. Die Öffnung hat einen Durchmesser von 70 Zentimetern, was insbesondere Patienten mit Platzangst oder großem Körperumfang zugutekommt. Auch die Patientenvorbereitung verläuft dank des Designs der Geräte schneller und einfacher.

Hohe Förderung durch den Freistaat

„Die exakte Diagnostik gewährleistet eine hohe Indikationsqualität und ist Voraussetzung jeder Therapie“, betonen Dr. Andreas Becke, Klinikumvorstand Infrastruktur und Finanzen, und Peter Schuh, Klinikumvorstand Personal und Patientenversorgung. Beide bedanken sich beim Freistaat Bayern, der die Investition mit rund 9,7 Millionen Euro fördert.

Dabei entstehen neben den neuen Räumlichkeiten für die MRT-Geräte auch neue Wartebereiche für die Patienten, die Lüftungszentrale wird erweitert und das Klinikum Süd erhält neue Kältemaschinen und Rückkühlwerke. Die Baumaßnahme erstreckt sich insgesamt über alle sieben Etagen des Klinikums und hält derzeit noch an. Die Inbetriebnahme ist für Mai vorgesehen.

Noch ein paar Zahlen: Die beiden MRTs wiegen 4,9 bzw. 3,3 Tonnen. Insgesamt wurden für die neuen MRT-Gebäude 6.726 Meter Stromkabel, 120 Tonnen Stahl und 850 Kubikmeter Stahlbeton verbaut.

Einhebung des MRT am Standort Süd

Foto (v.l.n.r.): Peter Schuh, Klinikumvorstand für Personal und Patientenversorgung, Tobias Schwarz, ATP HAID architekten ingenieure (Nürnberg), Prof. Dr. Michael Lell, Chefarzt des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin, Universitätsinstitut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Klinikum Nürnberg, Dr. Andreas Becke, Klinikumvorstand für Infrastruktur und Finanzen

 

 

 

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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