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Blutdruckmittel Valsartan: Infoveranstaltung mit Fragestunde

Valsartan - ein Blutdruckmittel gerät in die Schlagzeilen: Die Verunsicherung der Patienten hat aufgrund der aktuellen Ereignisse weiter zugenommen.

Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) und das Klinikum Nürnberg haben sich deshalb entschlossen, Patienten der Metropolregion die Möglichkeit zu geben, sich aus erster Hand zu informieren.

Ablauf: Zunächst werden die Fachleute in Kurzreferaten das Problem verständlich erklären, dann folgt sofort eine Fragerunde. Patienten können ihre Fragen auch auf ein Blatt Papier schreiben und anonym vor der Veranstaltung abgeben. 

Experten:

  • Prof. Dr. Fritz Sörgel, Pharmakologe und Biomediziner, IBMP - Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung, Heroldsberg
  • Prof. Dr. Ralf Stahlmann, Toxikologe, Arzt und Apotheker, Charité der Freien Universität Berlin
  • Prof. Dr. Theo Dingermann, Biopharmazeut, Goethe-Universität Frankfurt/Main.
 

Veranstaltungsort:
Bürgersaal der Kerscher-Stiftungen Haus 57, direkt auf dem Gelände des Klinikums Nürnberg Standort Nord (Lageplan)
Sie erreichen den Bürgersaal der Kerscher-Stiftungen mit Öffentlichen Verkehrsmitteln über die U-Bahn-Linie U3, Haltestelle „Klinikum Nord“ oder „Nordwestring“ (kürzerer Fußweg von Nordwestring).
Gebührenpflichtige Parkplätze stehen auf dem Gelände des Klinikums Nürnberg in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Über Valsartan:
Valsartan ist eines der am häufigsten eingesetzten Blutdruckmittel. Es wird auch bei Herzschwäche in Kombination mit einem anderen Präparat eingesetzt. In der Bundesrepublik nehmen es geschätzt 1.2 Millionen Patienten in der guten Hoffnung ein, dass es ihnen hilft und nicht schadet. Wenn man von „nicht schaden“ spricht denkt man in erster Linie an die Nebenwirkungen des Arzneimittels selbst. Der Wirkstoff Valsartan gehört zu den am besten verträglichen Blutdruckmitteln. Doch bei vielen Patienten, Ärzten, Apothekern und Herstellern aus der Generikabranche sorgt der Wirkstoff Valsartan in diesen Tagen genau für das Gegenteil. Denn der Fall des populären Blutdrucksenkers entpuppt sich inzwischen als eine der größten Rückruf-Aktionen auf dem Pharmamarkt. Anfang Juli hatten Aufsichtsbehörden in Europa einen Vertriebsstopp und vorsorglichen Rückruf von zahlreichen Valsartan-Präparaten angeordnet, bei denen die aktive Wirksubstanz vom chinesischen Pharmazulieferer Zhejiang Huahai Pharmaceuticals produziert wurde. Dieser hatte in seiner Produktion zuvor Verunreinigungen mit einer Substanz namens N-nitrosodimethylamin (NDMA) festgestellt, die von der WHO als möglicherweise krebserregend eingestuft wird. Betroffen sind zahlreiche Hersteller, darunter Firmen wie Ratiopharm, Heumann, Zentiva, Hexal, Stada, Henning oder Actavis, die allesamt das Vorprodukt vom gleichen chinesischen Wirkstoffproduzenten bezogen haben. 
Inzwischen wurde die Verunreinigung auch bei einem anderen Hersteller gefunden, in allerdings geringerer Konzentration. Im Moment kann nicht gesagt werden, ob der mittlerweile zum Skandal ausgereifte Vorgang noch weitere Kreise ziehen wird. 

Veranstalter: 
IBMP, Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung
Paul-Ehrlich.Str.19 
90562 Heroldsberg 
in Zusammenarbeit mit der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) und Klinikum Nürnberg.
Anfragen bitte an: ibmp@osn.de mit Betreff: VALSARTAN

Autorin/Autor: Unternehmenskommunikation

 
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