Frühstarter ins Leben

Guter Austausch beim 9. Nürnberger Frühgeborenen-Tag

Den Kleinsten eine Stimme geben – das ist das Anliegen des Internationalen Tags der Frühgeborenen, der jedes Jahr am 17. November stattfindet. So auch im Klinikum Nürnberg. Bereits zum neunten Mal wurde ein buntes Programm in der in der bewährten Kooperation von Psychosozialer Abteilung der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, dem Verein Zu früh ins Leben e.V. sowie dem Bunten Kreis Nürnberg des Klabautermann e.V. veranstaltet.

Nach der Begrüßung durch den Oberarzt der Neonatologie, Dr. Stefan Schäfer, erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Nachsorgehaus ein bunter Nachmittag mit einem abwechslungsreichen Programm und kulinarischen Leckerbissen. So gab es etwa beim Schnuller-Weitwurf für die Jüngsten tolle Preise zu gewinnen. Im Spielhaus gab es Spiel- und Bastelangebote für die älteren Kinder. Die Leiterin der Sozialmedizinischen Nachsorge, Kinderkrankenschwester Karola Miller, informierte die Besucherinnen und Besucher über die Funktionsweise eines Inkubators am praktischen Beispiel.

 

Die Leiterin der Frühchengruppe, Christine Herrmann-Wielsch, hob die Bedeutung der Gruppe für die Betroffenen hervor. „Diese Arbeit ist sehr bedeutsam, weil die Eltern von Frühchen sich auf niederschwellige Weise austauschen können, ohne viel erklären zu müssen“, sagte Christine Herrmann-Wielsch. Auch seien durch die Gruppe schon viele Freundschaften zwischen Kindern und Eltern entstanden. Im Foyer des Spielhauses wurde von den Ehrenamtlichen Siegrid Danieli und Liesbeth Ebert selbst gestrickte Baby-Socken und Kuscheltiere verkauft, der Erlös kommt der Arbeit mit und für Frühchen zu Gute.

Der Welt-Frühgeborenen-Tag findet jedes Jahr im November statt. Dieser Tag soll über Landesgrenzen hinweg Frühgeburt und ihre Folgen thematisieren. Deutschlandweit werden jährlich ca. 65.000 Kinder zu früh geboren. Demnach ist eines von zehn Neugeborenen ein Frühchen. Frühgeborene sind damit die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Dennoch werden Probleme und Risiken für die weitere Entwicklung dieser Kinder nicht in entsprechendem Maß wahrgenommen. Daher machen jedes Jahr am 17. November Eltern in ganz Europa, Afrika, Amerika und Australien auf die Belange von Frühgeborenen und ihren Familien aufmerksam.

Autorin/Autor: Sebastian Müller

 
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