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Ausgewiesener Spezialist für Endoprothetik

Prof. Michael Wagner ist neuer Leiter des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung im Klinikum Nürnberg

Mit 400.000 Eingriffen im Jahr zählt die Implantation künstlicher Gelenke zu den häufigsten Eingriffen in Deutschland überhaupt. Im zertifizierten Endoprothetikzentrum (EPZ) im Klinikum Nürnberg Standort Süd finden Patienten die modernsten, jeweils auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Behandlungsverfahren für die Gelenkersatztherapie vor. Zum Einsatz kommen dabei Operationstechniken, die das Gewebe und die Muskeln schonen, sowie eine effektive Schmerztherapie mit dem Ziel, die Menschen so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu bringen.

Mit Prof. Dr. Dr. Michael Wagner hat das Klinikum Nürnberg nun einen Endoprothetik-Spezialisten gewinnen können, der bundesweit einen hervorragenden Ruf genießt. Auch in der Region ist er kein Unbekannter: Er war lange Jahre in Rummelsberg tätig und habilitierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg über die Verankerung von Hüftprothesen. Derzeit ist er Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellende Chirurgie an den Zeisigwaldkliniken Bethanien in Chemnitz, eines der wenigen Endoprothetikzentren der Maximalversorgung in Sachsen.

Wagner wird seine Stelle als Leitender Arzt der Abteilung für Orthopädie in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, und Leiter des zertfizierten Endoprothetikzentrums (EPZ) im Klinikum Nürnberg zum 1. Januar 2019 antreten. Doch schon jetzt kommt er einmal die Woche ins Klinikum Nürnberg, um erste Beratungsgespräche und Operationen durchzuführen.

Prof. Dr. Dr. Michael Wagner
 

„Die Arbeitsbedingungen hier im Klinikum Nürnberg sind exzellent“, begründet Wagner den Wechsel von Chemnitz an die Pegnitz. „Durch die enge Kooperation mit anderen Fachdisziplinen wie Innere Medizin oder Gefäßchirurgie werden hier auch hochbetagte Patienten bestens behandelt .“ 

„Unser Endoprothetikzentrum ist auf ältere und hochbetagte Patienten spezialisiert, die zusätzlich an anderen Krankheiten oder an Infektionen leiden und daher einen erhöhten Behandlungsaufwand haben“, berichtet Prof. Dr. Hermann-Josef Bail, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Klinikum Nürnberg. Auch der Einsatz von Implantaten nach einer Fraktur zählt zu den Schwerpunkten der Klinik. 

Mit dem neuen Chefarzt will man nun verstärkt auch Patienten ansprechen, die noch im Berufsleben stehen oder sportliche Ambitionen haben. „Prof. Wagner bringt eine hohe Expertise in allen Bereichen der Gelenkersatzbehandlungen mit“, lobt Prof. Dr. Dr. Günter Niklewski, Vorstand Medizin und Entwicklung, Klinikum Nürnberg, den neuen Leiter. 

Wagner ist auf dem Gebiet der Wechseleingriffe und Notfallversorgung ebenso erfahren wie in schonenden OP-Techniken, bei denen der Chirurg entlang von Muskellücken muskel- und gewebeschonend ins Gelenk eindringt. Vor dem Eingriff wird im Klinikum Nürnberg genau überprüft, ob ein künstliches Gelenk die geeignete Therapie ist. Nach der OP steht eine frühzeitige, an den individuellen Fähigkeiten orientierte Aktivierung auf dem Plan. So können z.B. Patienten, die fit genug sind, schon am Tag der OP zum ersten Mal aufstehen und oft bereits nach drei bis vier Tagen wieder entlassen werden. 

„Die Menschen gewinnen eine enorme Lebensqualität zurück, wenn sie mit Hilfe des künstlichen Gelenks wieder schmerzfrei laufen können – unabhängig von ihrem Alter“, betont Wagner. Und auch die Haltbarkeit der Implantate hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Autorin/Autor: Doris Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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