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"Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz"

Die Ausstellung und das begleitende Rahmenprogramm "Lichtblicke" informieren vom 17.9. bis 5.10.2018 zum Thema Demenz.

Demenz geht alle an. Es ist eine Diagnose, die erschreckt, und Angehörige an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen über die Krankheit und den Umgang mit ihr informiert sind, und wissen, wo sie Hilfe und Unterstützung finden. Und das nicht erst, wenn sie direkt betroffen sind.

In Nürnberg wurde nun rund um den Welt-Alzheimertag am 21.9. ein Informationspaket geschnürt, das in Deutschland seinesgleichen sucht.

Den Auftakt machte am 17.9.2018 die Eröffnung der Wanderausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, die vom 17.9. bis 5.10.2018 im Klinikum Nürnberg Standort Nord zu sehen ist. Eröffnet wurde die Ausstellung von Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege.

„Demenz darf kein Tabuthema sein“, betonte die Staatsministerin. 240.000 Demenzkranke leben in Bayern, die Zahl wird in den nächsten 15 Jahren auf 300.000 steigen. Die Ausstellung „will Verständnis für Menschen mit Demenz wecken und Ängste im Umgang mit der Krankheit abbauen“, erläutert Huml. Ebenso wichtig ist es ihr, Betroffene und pflegende Angehörige auf die vorhandenen Informations- und Hilfsangebote hinzuweisen.

Staatsministerin Melanie Huml und Prof. Dr. Achim Jockwig eröffneten die Ausstellung
 

Für Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg, ist das Klinikum Nürnberg der richtige Ort für die Ausstellung: „Die Ausstellung passt gut zu uns, weil die medizinische Versorgung älterer Menschen einer unserer Schwerpunkte ist. Mit dem Zentrum für Altersmedizin verfügt das Klinikum Nürnberg über ein hervorragendes Setting für die Behandlung alter Menschen, auch für Demenzkranke.“ 

Lichtblicke: ein informatives Rahmenprogramm

Flankiert wird die Wanderausstellung von dem breiten Rahmenprogramm „Lichtblicke – Leben mit Demenz“, das ebenfalls vom 17.9. bis 5.10.2018 zahlreiche Informationsveranstaltungen in ganz Nürnberg anbietet. „Unser Ziel ist es, den Menschen die Angst vor dem Thema Demenz zu nehmen“ berichtet Christian Marguliés, Vorsitzender des Stadtseniorenrats Nürnberg und Vertreter der Kooperationspartner des Rahmenprogramms. 

Die Themenpalette der Veranstaltungen ist breit. Es geht um die Krankheit ebenso wie um Bewältigungsstrategien, eine selbstbestimmte Vorsorge oder um Hilfen für Angehörige. Prof. Dr. Frank Erbguth, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, Klinikum Nürnberg, der um die Auswirkungen der Krankheit auf das Gehirn von Demenzpatienten weiß, begrüßt das Motto der Ausstellung. „Es bleibt vieles vom Leben – auch mit Demenz“, unterstreicht er. Darauf solle man im Umgang mit der Krankheit bauen. 

Die Wanderausstellung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege wird in Kooperation mit dem Landesverband Bayern der Deutschen Alzheimer Gesellschaft durchgeführt und wird kostenlos verliehen. Das Begleitprogramm wurde vom Klinikum Nürnberg, der Gesundheitsregion plus Nürnberg, der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband Bayern, der Angehörigenberatung sowie dem Stadtseniorenrat Nürnberg gemeinsam erarbeitet.

Informationen zum Begleitprogramm unter www.nuernberg.de/internet/gesundheitsamt/.

Informationen zur Wanderausstellung unter www.leben-mit-demenz.bayern.de

Autorin/Autor: D. Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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