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Entlastung der Notaufnahme im Klinikum Süd

Neue Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung am Klinikum Nürnberg Süd

Immer mehr Menschen suchen in Deutschland die Notaufnahme eines Krankenhauses auf. Im letzten Jahr waren es 21 Millionen – Tendenz steigend. Tag für Tag herrscht auch in den beiden Notaufnahmen im Klinikum Nürnberg Nord und Süd Hochbetrieb. Sie gehören zu den größten zentralen Notaufnahmen in Deutschland.

Um die sehr stark frequentierte Notaufnahme im Klinikum Nürnberg Süd zu entlasten, eröffnete die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) Ende Juli eine neue allgemeinärztliche Bereitschaftspraxis in Nürnberg.

Prof. Dr. Achim Jockwig (1. von re.), Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg, erhofft sich von der Kooperation nicht nur eine Entlastung der Notaufnahmen und kürzere Wartezeiten für die Patienten, sondern auch eine Leistungssteigerung. „Wir können uns so wieder verstärkt auf unsere Kernaufgabe, die Behandlung schwer kranker Menschen, konzentrieren“, betont er. Kein Patient werde weggeschickt, sondern je nach Schwere der Erkrankung kompetent behandelt.

Neue Bereitschaftspraxis der KVB am Klinikum Nürnberg Süd
 

Leichter Erkrankte können in der Bereitschaftspraxis behandelt werden

„Wir können Menschen mit leichteren Erkrankungen nun an die Kollegen der Bereitschaftspraxis weitergeben – und umgekehrt“, berichtet Dr. Stefan Popp, Oberarzt der Klinik für Kardiologie* und Leiter der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Nürnberg, Standort Süd. 160 bis 180 Patienten suchen täglich die Notaufnahme am Standort Klinikum Nürnberg Süd auf. An den ersten Wochenenden im Juli konnten jeweils 10 bis 15 Patienten an die Bereitschaftspraxis weiter verwiesen werden, zwei bis drei Patienten kamen von dort in die Notaufnahme. 

Manuel Holder (3. von li.), Regionalleiter Nordbayern, Notdienste der Kassenärztlichen Vereinigung, begrüßt die Kooperation ebenfalls. „Die Neuordnung des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes entlastet nicht nur die Notaufnahmen der Krankenhäuser, sondern schaffe „bayernweit eine flächendeckende und patientenfreundliche Netzwerkstruktur der kassenärztlichen Notfallversorgung“. Er kündigt an, dass es bis Ende 2018 rund 110 Bereitschaftspraxen in Bayern geben werde. „Über 99 Prozent der bayerischen Bevölkerung werden dann eine Bereitschaftspraxis innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit erreichen.“ 

Die Bereitschaftspraxis kann ohne Voranmeldung aufgesucht werden

Die neue Bereitschaftspraxis befindet sich im Haus D vor dem Klinikum Nürnberg Süd und hat täglich abends, Mittwoch- und Freitagnachmittags sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen von 8:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. Eine Kooperation mit dem Klinikum ermöglicht darüber hinaus die ambulante Versorgung auch zu den Nachtzeiten in der Notaufnahme. Die Bereitschaftspraxis kann ohne Voranmeldung aufgesucht werden. 

Neben der Eröffnung der Bereitschaftspraxis im Klinikum Nürnberg Süd erweitert die Bereitschaftspraxis im Klinikum Nürnberg Nord, die in Kooperation mit dem Praxisnetz Nürnberg Süd betrieben wird, ihre Öffnungszeiten. Sie hat nun ebenfalls täglich abends bis 22 Uhr, Mittwoch- und Freitagnachmittags sowie ganztägig von 9:00 bis 22:00 Uhr an Wochenenden und Feiertagen geöffnet.

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst der KVB ist Anlaufstelle für Patienten, die nicht lebensbedrohlich erkrankt sind, deren Behandlung jedoch nicht bis zur nächsten regulären Sprechstunde warten kann. Die Patienten sollen in solchen Bereitschaftspraxen so weit versorgt werden, dass sie am nächsten Morgen oder zu Beginn der neuen Woche die reguläre Sprechstunde ihres Hausarztes oder des entsprechend der Erkrankung erforderlichen Facharztes aufsuchen können.

 

Allgemeine Ärztliche KVB-Bereitschaftspraxis am Klinikum Nürnberg Süd
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag: 18 - 23 Uhr
Mittwoch, Freitag: 13 - 23 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 8 - 23 Uhr

Die Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg ermöglicht darüber hinaus die ambulante Versorgung zu den Nachtzeiten.

 

Autorin/Autor: D. Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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