Lieblingspflanze der Gänse

Heil- und Wildkräuter

Potentilla anserina wuchs früher oft an Plätzen, an denen Gänse grasten. Deshalb wird es auch Gänsefingerkraut genannt. Ein weiterer Name ist Silberkraut wegen der silbrigen Unterseite der Blätter, die wie kleine Palmwedel aussehen. Die goldgelb schimmernden Blüten sind von Mai bis August zu bewundern. Die trittfeste Pionierpflanze aus der Familie der Rosengewächse liebt nährstoffreiche, feuchte und verdichtete Lehm- und Tonböden an Wegen, Wiesenrändern und Bahndämmen.

Auf sanfte Weise löst das Heilkraut Krämpfe ohne unangenehme Nebenwirkungen und kann so bei Migräne, Magen- und Darmkrämpfen, Wadenkrämpfen und besonders bei schmerzhafter Menstruation eingesetzt werden. Potentilla kann als Tee getrunken werden, aber es entfaltet seine Wirkung besonders gut, wenn es mit etwas Milch gekocht wird, da sich die krampflösenden Wirkstoffe in Fett besser lösen als in Wasser.

Alle Pflanzenteile der Potentilla anserina können in der Küche verwendet werden. Die jungen Blätter kommen klein gehackt in Kräutermischungen, Kräuterkäse, Salate, Salatsoßen und Suppen, und die essbaren Blüten sind ein wunderbarer Dekor für jede festliche Torte.

Autorin/Autor: Brigitte Addington

 
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