Die Schmerzkrankheit erfolgreich bekämpfen

Therapie bei chronischen Schmerzen

Wer kennt ihn nicht, den Schmerz. Er ist eine natürliche Schutzreaktion des Körpers und meistens hört er schnell wieder auf. Anders bei chronischen Schmerzen. Einmal begonnen, ziehen sie sich über Monate und Jahre hin. Je länger der Schmerz dauert, desto mehr wird die Psyche in Mitleidenschaft gezogen. Bei der Schmerzkrankheit hat sich der Schmerz dann längst verselbstständigt: Die Ursache ist verschwunden, doch der Schmerz ist geblieben.

Die Erscheinungsformen des chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzes sind heute gut untersucht und es gibt sehr erfolgreiche Therapieansätze. „Trotzdem sind viele Schmerzpatienten auch heute noch nur unzureichend versorgt“, berichtet Dr. Dirk Risack, Anästhesist, Schmerztherapeut und Leiter der Schmerzambulanz des Klinikums Nürnberg. Und immer noch kommen Patienten zu ihm, die eine jahrelange Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich haben, ohne dass ihnen jemals ausreichend geholfen werden konnte.

Dabei sind chronische Schmerzen alles andere als ein Randphänomen: 23 Millionen Menschen in Deutschland berichten von chronischen Schmerzen, 6 Millionen davon erfüllen die Kriterien eines chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzes. Die Zahl der Menschen, die vom Schmerz und seinen psychischen Folgen stark beeinträchtigt sind, also an der sogenannten Schmerzkrankheit leiden, liegt bei 2,2 Millionen.

Das Klinikum Nürnberg bietet gemeinsam mit den Krankenhäusern Nürnberger Land ein breites Behandlungsangebot für Schmerzpatienten an, das ambulante, teilstationäre, stationäre und auch chirurgische Angebote umfasst. „Hier findet jeder Patient die auf ihn zugeschnittene Therapie, die er braucht“, betont Dr. Dirk Boujong, Anästhesist, Schmerztherapeut und Leiter der stationären Schmerztherapie im Krankenhaus Altdorf.

 

Die Therapie erfolgt multimodal, das heißt sie setzt sich aus ganz verschiedenen Bausteinen zusammen: von der medikamentösen Therapie über Einzel- und Gruppentherapien sowie fundierten Informationen über die Schmerzkrankheit bis hin zu Bewegungs- und Genusstraining. Die Behandlungsergebnisse werden seit Jahren sorgfältig dokumentiert. „Die Rückmeldungen, die wir von unseren Patienten bekommen, sind beeindruckend“, so Risack. Dabei geht es oft nicht um eine dauerhafte Schmerzfreiheit, sondern um einen lebenswerten Umgang mit dem Schmerz. Die Menschen genießen ihr Leben wieder, ein Leben, das nicht mehr dominiert wird vom Schmerz.
Werden die Schmerzen durch einen Nerv verursacht, kann ein Schmerzschrittmacher helfen. Er wird minimal-invasiv eingesetzt und schaltet den Nervenschmerz gezielt aus.
Das schmerztherapeutische Angebot umfasst im Einzelnen:

Ambulante Schmerztherapie:

Teilstationäre Schmerztherapie:Stationäre Schmerztherapie:

Autorin/Autor: Daniel Voigt | Unternehmenskommunikation

 
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