20.000 Euro für mobilen Lebensretter

Spende der Herzhilfe

Ein 52-jähriger Mann bricht nach einer plötzlichen Herzattacke in seinem Haus in Fischbach auf der Terrasse zusammen. Die minutenlangen Wiederbelebungsversuche des Notarztes zeigen keinen Erfolg, der Herzstillstand ist eingetreten. Bis vor kurzem hätte der Notarzt nur noch den Tod des Vaters von drei Kindern feststellen können. Heute ist Rettung möglich, dank einer mobilen Herz-Lungen-Maschine. Für deren Anschaffung unterstützte die Nürnberger Herzhilfe e.V. die Kardiologie im Klinikum Nürnberg mit einer Spende über 20.000 Euro.

Damit konnte das Klinikum das 60.000 Euro teure Hightech-Gerät, den sogenannten va ECMO, beschaffen, der sogleich zum Einsatz kam. Der veno-arterielle extrakorporelle Membranoxygenierung (va ECMO) kann das Blut eines Patienten bei Lungenversagen oder Herzstillstand mittels einer externen Maschine künstlich mit Sauerstoff anreichern. Das vom Notarzt herbeigerufene Rettungsteam des Klinikums Nord überbrückte mit einem solchen mobilen Gerät die Herz-Lungen-Tätigkeit, bis im Katheterlabor des Herz-Gefäßzentrums im Klinikum Nürnberg Süd das verstopfte Herzgefäß wieder geöffnet werden konnte.

Vielseitiger Lebensretter

 

Martin Burkert, Vorstand der Nürnberger Herzhilfe e.V. und SPD-Bundestagsabgeordneter, freute sich, dass sein Verein „dank einer Erbschaft den Anstoß für den Kauf des mobilen Lebensretters geben konnte“. Seit 1985 unterstützt die Herzhilfe die Klinik für Innere Medizin 8, Schwerpunkt Kardiologie, des Klinikums Nürnberg bei der Anschaffung neuer Medizingeräte.

„Eine solche Unterstützung ist eminent wichtig, weil wir uns aufgrund der knappen Ressourcen manches nicht leisten könnten, was für die Patientenversorgung wichtig wäre“, betonen Prof. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums, und Kardiologie-Chefarzt Prof. Matthias Pauschinger. Insbesondere die Intensivmediziner wissen, was sie an dem neuen Gerät haben. „Es kommt nicht nur bei Herzstillstand zum Einsatz, sondern auch auf unserer Intensivstation bei schweren Lungenentzündungen, ausgelöst beispielsweise durch eine Grippe“, erläutern Prof. Stefan John, Abteilungsleiter der interdisziplinären Intensivmedizin, und Oberarzt Dr. Sven Siemonsen.

Autorin/Autor: Bernd Siegler | Unternehmenskommunikation

 
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