Neues 64-Bettenhaus setzt Maßstäbe

Krankenhaus Lauf

Ersatzbau BA4b – so sachlich spröde nannte sich die Baumaßnahme zur Errichtung eines 64-Betten-Hauses am Krankenhaus Lauf. Der Bau stellt die größte Investition in der über 50-jährigen Geschichte des Krankenhauses Lauf und die größte Einzelfördermaßnahme dar. 21,5 Millionen Euro Fördermittel haben die Krankenhäuser Nürnberger Land für den Neubau bekommen, mehr als drei Millionen Euro mussten sie aus Eigenmitteln beisteuern.

Dr. Thomas Grüneberg, Geschäftsführer der Krankenhäuser Nürnberger Land, würdigte im Rahmen der feierlichen Eröffnung die Bedeutung des neuen Bettenhauses: „Dieses Großprojekt ist ein Bekenntnis, dass wir auch in Zukunft die Grund- und Regelversorgung im Landkreis auf höchstem Niveau sicherstellen werden.“

Erstmals Herzkatheterlabor

Es entstand ein markanter und heller Neubau, der Platz für zwei Stationen mit je 32 Betten bietet: Die Station für Innere Medizin im ersten Stock sowie die Station für Chirurgie im zweiten Stock. Die Intensivstation wurde um drei Intensivbetten und einen Schockraum erweitert. Da der Neubau einen älteren Gebäudeteil ersetzt, ändert sich an der Bettenzahl im Laufer Krankenhauses nichts. Diese liegt weiterhin bei 188 Betten einschließlich der Intensivbetten. Ein neuer Computertomograph ermöglicht nun rund um die Uhr CT-Untersuchungen, tagsüber in Kooperation mit der Radiologischen Praxis Langlouis, nachts und an den Wochenenden mittels Teleradiologie mit den Kollegen des Klinikums Nürnberg.

Anfang des Jahres ging zudem das neue Herzkatheterlabor in Betrieb, das von der kardiologischen Praxis Dr. Ulrich Ziesnitz und Dr. Joannis Varelas geführt wird. Damit sind im Krankenhaus Lauf nun erstmals Herzkatheter-Untersuchungen und –eingriffe möglich. Den Patienten bleibt so die Fahrt nach Nürnberg erspart.

Viel Lob für das Krankenhaus Lauf

 

Ministerialdirigent Herwig Heide, der als Vertreter der Bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml zur Eröffnungsfeier gekommen war, nannte den Neubau „eine intelligente Lösung“ als Teil einer flächendeckenden Krankenhausversorgung in Bayern. Auch Landrat Armin Kroder und der Laufer Bürgermeister Benedikt Bisping zeigten sich zuversichtlich, mit dem Neubau die gute und dauerhafte Krankenhausversorgung in der Stadt und im Landkreis weiterzuführen.

Die Nürnberger Stadträtin Gabriele Penzkofer-Röhrl als Vertreterin der Stadt Nürnberg hob u.a. die nahtlose Versorgungskette von der Grund- und Regelversorgung im Landkreis bis zum Klinikum Nürnberg als Krankenhaus der höchsten Leistungsstufe hervor. Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg, sprach von einem „fantastischen Krankenhaus mit breitem Leistungsangebot“.

Werner Diekstall, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Lauf, sieht das Krankenhaus Lauf für die Zukunft gut aufgestellt. „Wir haben ein sehr gutes medizinisches Angebot.“ Auch der Architekt Prof. Hans Peter Haid war mit dem Ergebnis seiner Planungen zufrieden und betonte, dass es trotz der Größe gelungen ist, ein „Krankenhaus der kurzen Wege zu schaffen, in dessen Architektur Funktionalität und Ästhetik zusammenwirken“.

Autorin/Autor: Doris Strahler | Unternehmenskommunikation

 
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