Sternstunde für "Familien leben mit Krebs"

Onkologie

Krebs. Die Diagnose stellt nicht nur das Leben der Betroffenen ganz plötzlich auf den Kopf, sondern die ganze Familie leidet mit. Das Projekt „Familien leben mit Krebs“ unterstützt Patienten bei Belastungen, denen sie als Familienangehörige ausgesetzt sind. Getragen wird das Projekt von den Kliniken für Innere Medizin 5, Schwerpunkt Onkologie / Hämatologie, und für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, beides Universitätskliniken der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, und der Sozialarbeit und Patientennachsorge.

Ziel des Projekts ist es, so Onkologie-Chefarzt Prof. Martin Wilhelm, „Patienten und ihre Familien mit minderjährigen Kindern bei ihrem gemeinsamen Kampf gegen den Krebs zu stärken und ein breites Spektrum an Zusatzleistungen anzubieten.“ Zur großen Freude aller Beteiligten hat nun für die nächsten zwei Jahre „Sternstunden“, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, mit über 100.000 Euro die Personalkosten für das aufwändige Projekt übernommen. Aus der Hand von Sternstunden-Geschäftsführer Thomas Jansing erhielt Wilhelm bei einem Pressebrunch in Nürnberg den symbolische Spendenscheck.

 

Wilhelm und seine Mitarbeiter in der Onkologie erleben es tagtäglich: Die Patienten kämpfen nicht nur mit ihren medizinischen Problemen, sie erkranken durch die Konfrontation mit Krebs vielfach auch an der Seele. „Uns ist das körperliche, seelische und geistige Wohlbefinden der Krebskranken wichtig. Deshalb wollen wir die Patienten, aber auch ihre Angehörigen in vielfältiger Weise bei ihrem Kampf gegen den Krebs unterstützen“, erläutert Wilhelm.

Die Ärztin Dr. Leyla Fröhlich-Güzelsoy und die Sozialpädagogin Daniela Herz kümmern sich dabei um die familiären Sorgen der Patienten. Neben der Unsicherheit, wie die Krankheit weitergehen wird, stellt der Alltag die Betroffenen vor viele konkrete Probleme z.B. wie sie mit ihren Kindern über die Krankheit sprechen können.

Das Beratungsangebot von „Familien leben mit Krebs“, das bislang über Spenden des Vereins „Hilfe für Krebskranke“ finanziert wurde, wird gut angenommen. Bei der wöchentlichen Telefonsprechstunde geht es oft um Kinder und Partnerschaft: Darüber hinaus bietet „Familien leben mit Krebs“ u.a. für Notfälle eine Kinderbetreuung, damit die Eltern in Ruhe ein Gespräch mit dem Arzt führen können, eine Spielecke in der Klinik und regelmäßig Kaffee und Kuchen in der Eingangshalle der Klinik sowie einen Weihnachtsbasar.

Autorin/Autor: Bernd Siegler | Unternehmenskommunikation

 
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