Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2017 >> Ausgabe 2 >> Prof. Dr. Achim Jockwig leitet ab Herbst das Klinikum

Prof. Dr. Achim Jockwig leitet ab Herbst das Klinikum

Neuer Vorstandsvorsitzender

Die Entscheidung über die Nachfolge von Dr. Alfred Estelmann, der nach zehn Jahren an der Spitze des Klinikums Nürnberg in den Ruhestand geht, ist gefallen: Prof. Dr. Achim Jockwig (52) wird ab 1. September 2017 neuer Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg. Dies entschied der Verwaltungsrat des Klinikums unter Vorsitz von Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly nach einer bundesweiten Ausschreibung.

Jockwig wird ab 1. September eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland leiten. Mit 42 Kliniken, medizinischen Abteilungen und Instituten bietet das Klinikum Nürnberg das gesamte Leistungsspektrum der Maximalversorgung an. Mit rund 2.370 Betten an zwei Standorten (Klinikum Nord und Klinikum Süd) und 6.976 Beschäftigten versorgt das Klinikum 100.000 stationäre und knapp 100.000 ambulante Patienten im Jahr. Zum Klinikverbund gehören drei weitere Krankenhäuser im Landkreis Nürnberger Land.

Das Klinikum ist zudem nicht nur einer der größten Arbeitgeber in der Stadt, sondern auch einer der größten Ausbildungsbetriebe. Seit 2014 bietet das Klinikum Nürnberg in Kooperation mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm das Studium der Humanmedizin in Nürnberg an.

Jockwig wurde 1964 geboren und studierte an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt/M. Humanmedizin. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Gesundheitsökonom. Seit 2009 leitete er die Geschicke der Cognos AG – Hochschule Fresenius und Carl Remigius Medical School in Idstein. zuletzt war er Vizepräsident der Hochschule und Geschäftsführender Direktor der Carl Remigius Medical School.

Fresenius ist nicht gleich Fresenius

Die private, staatlich anerkannte Hochschule Fresenius mit ihrem Stammhaus in Idstein bei Wiesbaden blickt auf eine über 169-jährige wissenschaftliche Tradition im Bildungsbereich zurück. Im Jahr 1848 gründete Carl Remigius Fresenius das „Chemische Laboratorium Fresenius“, das sich von Beginn an sowohl der Laborpraxis als auch der Ausbildung gewidmet hat. Die Zulassung als staatlich anerkannte Fachhochschule in privater Trägerschaft folgte im Jahr 1971.

Derzeit bietet die Hochschule Fresenius an ihrem Hauptsitz in Idstein und an den Standorten Köln, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, Berlin und New York Bachelor- und Masterprogramme in Vollzeit und als berufsbegleitende Studiengänge, berufliche Ausbildungen und Fort- bzw. Weiterbildungen an. Mit über 11.000 Studierenden ist sie die größte private Präsenz-Hochschule in Deutschland.

 

Die gemeinnützige Hochschule Fresenius hat nichts mit dem gleichnamigen weltweit tätigen Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante Versorgung von Patienten zu tun und damit auch nicht mit Fresenius Helios, der größten privaten Kliniken-Gruppe in Deutschland.

Arzt und Klinikchef

Vor seiner Tätigkeit bei der Hochschule Fresenius und der Remigius Medical School war Jockwig als Geschäftsführer im AMEOS Klinikum Halberstadt und im AMEOS Klinikum Anklam-Ueckermünde, als Betriebsleiter im Klinikum der Stadt Hanau und als Arzt und im Management im Klinikum Darmstadt tätig.

Jockwig ist verheiratet und hat zwei Kinder. „Sehr gerne stelle ich mich der Herausforderung, eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland in eine gute Zukunft zu führen, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den vielen Beschäftigten, die oft unter schwierigen Bedingungen Tag für Tag ihr Bestes zum Wohle der Patienten geben“, sagt Jockwig.

Oberbürgermeister Maly heißt den künftigen Chef des Klinikums Nürnberg recht herzlich willkommen: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Jockwig. Er hat uns in sehr intensiven Gesprächen sachlich, fachlich und persönlich sehr überzeugt.“

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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