Neue Parkplatzregelung im Klinikum Nord

Mehr Parkplätze für Patienten, Besucher und Mitarbeiter - Parkgebühren werden erhoben

Wer einen Parkplatz auf dem Gelände des Klinikums Nürnberg Nord finden wollte, der musste bislang viel Geduld, starke Nerven und viel Zeit mitbringen. Doch seit November 2014 stehen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Klinikums Nürnberg mehr Parkplätze zur Verfügung. Für diese fallen nun Parkgebühren an.

Die Parkplatzsuche auf dem Gelände des Klinikums Nord war in der Vergangenheit vor allem eines: ein Geduldsspiel. Aufgrund von Wildparkern kam es zudem oft zu chaotischen Parksituationen. Doch das hat sich mittlerweile grundlegend geändert. Seit Herbst 2014 ist am Klinikum Nord ein Konzept zur Parkraumbewirtschaftung in Kraft. „Jetzt stehen für Patienten, Besucher und die Mitarbeiter des Klinikums Nürnberg insgesamt 581 Parkplätze zur Verfügung, also rund 300 Plätze mehr wie vor der Errichtung des Dr. Hans Birkner-Hauses“, freut sich Dr. Alfred Estelmann, Vorstand des Klinikums Nürnberg.

Vier Parkbereiche weist das Konzept zur Parkraumbewirtschaftung aus. „Die 226 Parkplätze auf dem Hauptgelände des Klinikums Nord, das vom Dr. h.c. Theo Schöller-Haus bis hinter zur Küche reicht, sind tagsüber künftig Patienten, Besuchern und Festparkern vorbehalten“, erläutert Projektleiter Alexander Menendez aus dem Bereich „Bau, Technik und Service“. Zusätzlich stehen 181 Stellplätze auf dem neu geschaffenen Parkplatz „Prof.-Ernst-Nathan-Straße“ auf dem ehemaligen Gelände des Schwesternwohnheims für Beschäftigte zur Verfügung. Nachts ist dieser Parkplatz aus Rücksicht auf die Anwohner geschlossen. Mitarbeiter, die zur Nachschicht kommen, können dann ihren Wagen auf dem Hauptgelände des Klinikums Nord abstellen.

Ein dritter Parkbereich mit rund 100 Plätzen wurde auf dem Gelände des ehemaligen Hubschrauberlandeplatzes geschaffen. Dieser ist Beschäftigten des Klinikums Nürnberg vorbehalten, die im Konsildienst tätig sind. Auf dem Personalparkplatz am Nordwestring können die Mitarbeiter ihren Wagen auch weiterhin kostenlos abstellen.

In dieser Trennung des Parkverkehrs sieht Estelmann einen großen Vorteil: "Wir verringern dadurch den Suchverkehr und sind für unsere Patienten und ihre Angehörigen gut erreichbar."

Am Klinikum Nürnberg Süd wurde inzwischen zusammen mit einem neuen Parkhaus ebenfalls eine Parkraumbewirtschaftung in Betrieb genommen. Insgesamt 13 Millionen Euro hat das Klinikum Nürnberg investiert, um die Parksituation an beiden Standorten zu verbessern.

Auch an Menschen mit Gehbehinderung wurde gedacht: Gebührenfreie Parkplätze finden sich

  • in der Prof.- Ernst Nathan-Str., direkt vor den Toren des Klinikums Nürnberg Nord mit guter Erreichbarkeit der Häuser 1-12 (siehe unteres Bild),
  • in der Penzstraße, von dort sind die Häuser 14 - 22 gut zu erreichen.
  • in der Poppenreuther Straße in Höhe der Fleischmannstraße bzw. in Höhe der Hausnummer 27. Von hier aus sind die Gebäude 30 und 31 gut erreichbar.
  • in der Heimerichstraße in Höhe der Hausnummer 70. Von dort sind die Häuser 19 (mit dem Ambulanten BehandlungsCentrum ABC) und 30 gut zu erreichen.

Direkt auf dem Gelände des Klinikums Nürnberg Nord finden Sie weitere Parkplätze für Menschen mit Gehbehinderung. Diese unterliegen zwar dem Gebührentarif, bieten jedoch auch maximal kurze Wege.

Unmittelbar vor dem Haus 10 befindet sich ein Kassenautomat, der auch von Rollstuhlhöhe aus gut bedient werden kann. Besonders komfortabel wurde zudem die Ausfahrtsituation im Klinikum Nürnberg Nord bei der Ausfahrt von Haus 35 gestaltet: So kann direkt vom Autositz aus bargeldlos mit EC-Karte bezahlt werden, ohne dass ausgestiegen werden muss. Außerdem befindet sich für Rollstuhlfahrer vor dem Eingang zum Dr. h.c. Theo Schöller-Haus ein extratief angebrachter Kassenautomat.

Klinikum Nürnberg Nord Einfahrt Einfahrt Klinikum Nürnberg Nord Hinweis für Besucher Gebuehrenfreie Parkplaetze in der Ernst Nathan Str
 

Zufahrten sind mit Schranken geregelt

Die Parkplätze werden von einer Tochter der Würzburger Verkehrsbetriebe bewirtschaftet. Diese hat bereits Erfahrungen mit Krankenhaus-Parkplätzen gesammelt, etwa beim Uniklinikum Würzburg oder beim Parkhaus des Klinikums Fürth. Ein- und Ausfahrt sind, wie in den Parkhäusern in der Nürnberger Innenstadt, per Schranken geregelt. Die Mitarbeiter können mittels eines Multifunktionschips die Schranken öffnen. Den Rettungsdiensten steht bei der Zufahrt auf das Gelände des Klinikums Nord auch weiterhin eine eigene Spur zur Verfügung. Ihre Fahrzeuge sind mit einem Funksender ausgerüstet worden, mit dem sie die Schranke öffnen können.

Ob es noch freie Parkplätze gibt, das können die Fahrer anhand zweier elektronischer Anzeigetafeln vor den Zufahrten auf das Hauptgelände des Klinikums Nord und auf den Parkplatz „Prof.-Ernst-Nathan-Straße“  ablesen (siehe oben). Sie zeigen an, wie viele verfügbare Parkplätze es aktuell noch gibt. Rechts neben dieser Zahl kann unter Umständen ein gelber Punkt leuchten. Dieser weist die Beschäftigten des Klinikums Nürnberg daraufhin, dass für sie in diesen Parkbereichen derzeit keine Parkplätze zur Verfügung stehen. „Selbst wenn einmal alle Parkplätze auf dem Hauptgelände belegt sein sollten: Wer zum Beispiel einen Angehörigen selbst in die Notaufnahme des Klinikums Nord einliefern will, der kommt auch rein“, versichert Estelmann. Denn die Terminals an der Einfahrt sind mit einer Sprechanlage ausgestattet. Darüber ist immer ein Ansprechpartner erreichbar, der die Schranke dann öffnen kann.

Zivile Parkgebühren

Da Krankenhaus-Parkplätze finanziell nicht gefördert werden und das Geld nicht bei der Patientenversorgung abgezweigt werden soll, werden Parkgebühren erhoben, um den Aufwand zu refinanzieren. Patienten und Besucher zahlen je angefange Stunde 1,40 Euro. Der Tageshöchstsatz beträgt acht Euro. Innerhalb der ersten 30 Minuten ist die Ausfahrt gebührenfrei möglich (z.B.: Patienten bringen, abholen, Lieferanten etc.) Für die Beschäftigten des Klinikums Nürnberg gelten ermäßigte Parktarife.

Tiefgarage geplant

Das Gelände des ehemaligen Schwesternwohnheims dient dem Klinikum Nord auch in Zukunft als Erweiterungsmöglichkeit. Einen rechtskräftigen Bebauungsplan gibt es bereits. Er sieht unter anderem eine Tiefgarage mit 350 Stellplätzen vor. Wie viele Parkplätze es aber tatsächlich einmal werden, wird sich erst noch zeigen. Denn mit der Verlängerung der U-Bahnlinie U3 und einer Haltestelle am Haupteingang wird das Klinikum Nord ab Mitte 2017 optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein.

Autorin/Autor: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 
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