1914 - 1933: Erster Weltkrieg und Weimarer Republik

Auch die politischen Verhältnisse wirkten sich im Städtischen Klinikum aus.

Im Ersten Weltkrieg waren 200 Betten als Reservelazarett belegt. Wegen der vielen Verletzten musste die Bettenzahl bald auf 500 erhöht werden. Bis zu seiner Auflösung 1921 wurden hier 20.413 Soldaten versorgt.

In der Weimarer Republik wurde das Städtische Krankenhaus als wichtigster Baustein der kommunalen Gesundheitsfürsorge erheblich ausgebaut und modernisiert. 1919 entstand ein eigenes Röntgeninstitut, 1922 ein bakteriologisches Laboratorium und 1923 wurde eine gynäkologische Abteilung eingerichtet. 1930 wurde mit der Frauenklinik der mit Abstand größte Neubau dieser Zeit eröffnet. Die Planungen zur Errichtung eines zweiten Krankenhauses scheiterten jedoch.

Autorin/Autor: Literaturtipp: Windsheimer, Bernd: 100 Jahre Klinikum Nürnberg: Die Geschichte des Nürnberger Gesundheitswesens im späten 19. und 20. Jahrhundert, Nürnberg o.J.

 
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