Equipe Nürnberger im Institut für Sportmedizin
Equipe Nürnberger: fit für die Radrenn-Saison Vor dem Trainingslager auf Mallorca kamen die Radrennfahrerinnen der Equipe Nürnberger Versicherung zur Leistungsdiagnostik ins Klinikum Süd.
Im Januar geht das Rennteam für zwei Wochen ins Trainingslager nach Mallorca. Dass die 16 Radrennfahrerinnen nach der Winterpause fit für das Training sind, zeigte die Leistungsdiagnostik im Institut für Sportmedizin im Klinikum Süd.
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Für die Radrennfahrerinnen der Equipe Nürnberger Versicherung ist die Leistungsdiagnostik Routine. Im Januar beginnt das intensive Training für die kommende Saison, da wollen die Trainer wissen, wie fit ihre Fahrerinnen sind und wie sie das Training aufbauen müssen. Daher kamen alle 16 Fahrerinnen zur Leistungsdiagnostik ins Klinikum Süd. ?Die Frauen kommen aus der Winterpause?, erklärt Trainer Dennis Sandig. ?Da sind sie von ihren Spitzenleistungen noch weit entfernt.? 75 Renntage und 20.000 Kilometer im Sattel Mit den Ergebnissen dieser ersten Leistungsdiagnostik sind die Fahrerinnen zufrieden. ?Gut für die Jahreszeit?, meint Regina Schleicher (33), die Weltmeisterin von 2005 und Siegerin des Rennens ?Rund um die Nürnberger Altstadt? 2006. Richtig ernst wird es für die Fahrerinnen beim zweiten Leistung-Check im Klinikum Süd im März 2008. Dann müssen sie ihre Spitzenleistungen zeigen, um auch 2008 wieder an der Weltspitze mitzufahren. Rund 75 Renntage und 20.000 Kilometer sitzen die Frauen pro Saison im Sattel. Da wird dem Körper viel abverlangt. Die kommende Saison wird dabei besonders schwer, stehen doch neben dem Weltcup auch die Olympischen Spiele an. |
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?Natürlich würde ich mich gerne für Olympia qualifizieren?, sagt Schleicher, ?aber es wird ein harter Kampf?. Als Sprinterin rechnet sie sich dabei nicht die größten Chancen aus. Trixi Worrak (26), Vizeweltmeisterin 2006, will auf alle Fälle um einen Platz in der deutschen Olympia-Mannschaft kämpfen. ?Ich war schon in Athen dabei. Es ist ein großartiges Gefühl.? Die 21-jährige Nachwuchsfahrerin Marlen Jöhrend hat sich eine gute Mannschaftsleistung als Ziel gesetzt. ?Und auch mal ganz vorne mitfahren?, wünscht sie sich.
Doping kein Thema
?Doping ist bei uns kein Thema?, sagt Team-Manager Herbert Oppelt. Nicht umsonst hat sich die Equipe Nürnberger Versicherung für 2008 dem Motto ?Leistungsoptimierung durch Gesundheit? verschrieben. Optimale Vorbereitung statt Doping also. Dr. Leonard Fraunberger, Kardiologe im Institut für Sportmedizin, kann dem nur zustimmen. Leistungsdiagnostik erkenne Gesundheitsrisiken im Vorfeld und schaffe die Voraussetzungen für ein optimales Training.
Dies gilt nicht für den Profisportler, sondern auch für alle, die in ihrer Freizeit joggen, Radfahren oder bei einem Marathon persönliche Bestzeit laufen wollen. ?Der Breitensportler geht dabei an seine ganz persönliche Leistungsgrenze?, so Fraunberger. Spätestens mit 35 Jahren werde daher die Leistungsdiagnostik auch für alle Freizeitsportler zur Pflicht, um Gesundheitsrisiken auszuschließen. Immer wieder komme es bei Marathons zu Todesfällen, weil sich Läufer überschätzten. Doch auch, wer optimal trainieren will, profitiert vom Leistungs-Check. Die Kosten der Leistungsdiagnostik im Institut für Sportmedizin liegen je nach Umfang zwischen 70 und 200 Euro.
Autorin/Autor: Doris Strahler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Autorin/Autor: Doris Strahler
