Krankheit und Verletzung - und die Bewegung?

Foto: Bewegungsbad

Es gibt viele Ausreden, sich nicht zu bewegen: schlechtes Wetter, fehlende Zeit, keine Lust. Es gibt aber auch viele Gründe, warum man sich nicht bewegen kann oder will: Krankheiten, Verletzungen oder psychische Faktoren. Da kommt es auf die richtige Diagnose und Therapie an.

Je schlechter der Gesundheitszustand, desto weniger bewegen sich die Menschen. Wer krank ist und sich gesundheitlich nicht wohlfühlt, reduziert seine Aktivitäten. Meist wäre jedoch das Gegenteil von Vorteil, denn je weniger man sich bewegt, umso schlechter ist die Gesundheit.
Ob Krebserkrankung, Übergewicht, chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Asthma oder neurologische Erkrankungen wie Parkinson, Demenz und Multiple Sklerose – man kann und soll sich trotzdem bewegen. Schnell spürt man, dass dies positive Auswirkung auf das Lebensgefühl hat und nicht selten die Erkrankung positiv beeinflusst.

Auch bei schweren Erkrankungen oder Operationen steht inzwischen die möglichst frühe Rehabilitation ganz weit oben. Ziel ist es, den durch Schonung drohenden Muskelabbau zu minimieren, Sekundärerkrankungen wie Thrombosen oder Dekubitus zu vermeiden und den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Bei Depressionen oder Burn-Out setzt man in der Therapie längst auf Bewegung. Beim Sport schüttet das Gehirn Serotonin und Dopamin aus. Im Volksmund werden die beiden Botenstoffe auch Glückshormone genannt. Sie regen den Hirnstoffwechsel an, bringen das Denken und das Fühlen in Schwung und hellen die Stimmung auf.

Natürlich ist Sport nicht ohne Risiko: Verletzungen am Bewegungsapparat oder Schmerzen bei Überlastung können die Folge sein. Voraussetzung einer wirkungsvollen Therapie ist eine eingehende Diagnose z.B. der betroffenen Muskeln-, Sehnen- und Knochenstrukturen und das Wissen über altersentsprechende Trainingsmethoden.
 
Die meisten Beschwerden lassen sich konservativ behandeln z.B. mit Hilfe von Ergo- oder Physiotherapie. Manchmal ist aber auch ein Eingriff an Knie, Sprunggelenk oder Schulter das Mittel der Wahl. Kleine Schnitte erzielen dabei oft eine große Wirkung.
Minimal-invasive Verfahren, also die so genannte Schlüsselloch-Chirurgie, sorgen für eine schnellere Heilung, weniger Schmerzen, eine schnellere Rehabilitation und für geringere Wundinfektionen.

Ob konservative Behandlung, kleine oder große Schnitte, die Erfahrung der Ärzte und Chirurgen, Therapeuten und Pflegekräfte sowie der Einsatz modernster Verfahren sind Voraussetzung für eine optimale Therapie. Die Profifußballer des 1. FC Nürnberg, die Basketballer des NBC oder der Olympiastützpunkt Bayern schwören nicht umsonst auf die medizinische Kompetenz des Klinikums Nürnberg.

Autorin/Autor: Klinikum Nürnberg

 

Sport + Bewegung

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