Institut für Radiologie: Hightech für die Diagnose

Voraussetzung für eine wirksame Therapie ist eine differenzierte Diagnose. Das Klinikum Nürnberg investiert dazu in innovative Medizintechnik, die es ermöglicht, die Strukturen von Knochen, Muskeln, Bändern und Sehnen so genau wie möglich abzubilden. Dies schafft die Basis für die wirksamste und schonendste Therapie bei Verlet¬zungen oder Erkrankungen am Bewegungsapparat.

Foto:Radiologie

Der Blick in Gelenke, Muskeln und Knochen sowie auf Bänder und Sehnen ist entscheidend, um das Ausmaß von Verletzungen und Schäden mit entsprechenden Einschränkungen für Bewegung und Sport feststellen zu können. Bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computer- und Magnetresonanztomografie spielen dabei die Hauptrolle, bei Sehnen insbesondere bei der Achillessehne kommt zudem Ultraschall zum Einsatz.

Um auch feinste Haarrisse oder kleinste Schäden und Verände­rungen in Weichteilstrukturen zu erkennen, bedarf es modernster Technologie. So setzt das Institut für Radiologie und Neurora­diologie im Klinikum Nürnberg Süd bei der Feindiagnostik von Knochenstrukturen auf den hochmodernen 64-Zeilen-Computer­tomografen. Er liefert hochauflösende 3 D-Bilder und spürt selbst Schäden und Verletzungen auf, die kleiner als ein Millimeter sind.

Geht es um Weichteilveränderungen in Hüfte, Schulter, Knie oder Sprunggelenk, um Verletzungen an Bändern und an kleinsten Handwurzelknochen oder um Muskelfaserrisse, dann ist der 3.0 Tesla-Magnetresonanztomograf erste Wahl. Er liefert Bilder in einer bislang nicht erreichten Qualität.

Bei bestimmten Fragestellungen insbesondere im Bereich des Schulter- und Hüftgelenks kommt die MRT-Arthrografie zum Einsatz. Dabei wird vor der MRT in das betreffende Gelenk ein Kontrastmittel injiziert. Diese Art der Untersuchung stellt die genaueste diagnostische Untersuchungsmethode dar, die derzeit zur Verfügung steht.

Umfassende Expertise
Für die richtige Interpretation der hochauflösenden Bilder, die diese modernsten Techniken liefern, kommt es auf Erfahrung an. Das Institut für Radiologie im Klinikum Süd diagnostiziert mit knapp 200.000 Untersuchungen im Jahr ca. 85.000 Patienten – rund um die Uhr. Eine Vielzahl davon sind Unfall- und Sportverlet­zungen – von Freizeitsportlern, aber auch von Leistungssportlern und Spitzenathleten. Diese umfassende Expertise schafft größte Sicherheit bei der Bewertung der Bilder und damit bei der Diagnose.

In enger Abstimmung in täglichen Konferenzen entwi­ckeln die Radiologen und die behandelnden Ärzte aus der differenzierten Diagnose eine wirksame Therapie für den Patienten und – für Leistungssportler eminent wichtig – auch eine genaue Prognose der Entwicklung der weiteren Einsatzfähigkeit und Leistungsstärke.

Foto Dr. Ingrid Bär

„Für mich als Radiologin ist die Technik das A & O. Sie lässt mich in den Körper hineinblicken und erlaubt mir eine sichere Diagnose der verletzten Knochen-, Muskel- und Bandstrukturen.“

Dr. Ingrid Bär, Chefärztin des Insti­tuts für Radiologie und Neuroradio­logie im Klinikum Nürnberg Süd

Autorin/Autor: Klinikum Nürnberg

 

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