Brustkrebs - was nun?

Das Brustzentrum Klinikum Nürnberg erfüllt die strengen Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft sowie der Deutschen Gesellschaft für Senologie. Qualität und Abläufe wurden von der LGA InterCert bis ins Detail überprüft.

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken über 57.000 Frauen neu an Brustkrebs. Die meisten Patientinnen erkranken nach den Wechseljahren. Brustkrebs kann jedoch, wenn auch seltener, selbst sehr junge Frauen betreffen.

Im interdisziplinären Brustzentrum des Klinikums Nürnberg werden alle Erkrankungen der weiblichen und männlichen Brust diagnostiziert und behandelt. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei dem Brustkrebs zu, den Vor- und Frühformen, aber auch den fortgeschrittenen Formen dieser Krebserkrankung. Das Brustzentrum wird von der Klinik für Frauenheilkunde koordiniert und ist nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft sowie der Deutschen Gesellschaft für Senologie zertifiziert. Im Brustzentrum werden über 350 Patientinnen mit primärem Mammakarzinom im Jahr behandelt. Dafür arbeiten die Spezialisten unserer Fachabteilungen eng zusammen:

  • Klinik für Frauenheilkunde,
  • Institut für Radiologie Nord, Klinik und Institut für Nuklearmedizin,
  • Klinik für Onkologie und Hämatologie,
  • Institut für Pathologie,
  • Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
  • Klinik für Radioonkologie und Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie,
  • Klinik für Plastische und Wiederherstellende und Handchirurgie und
  • Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Für jede Patientin / jeden Patienten im Brustzentrum wird ein individuelles Behandlungskonzept im so genannten Brust-Tumorboard, dem onkologischen Arbeitskreis, festgelegt.

Zur Diagnose von Brustkrebs kommen digitale Mammografie, Mammasonografie, Kernspintomografie der Brust, Stanzbiopsie oder Vakuumbiopsien zum Einsatz. Die operative Behandlung wird bevorzugt brusterhaltend durchgeführt. Dies ist bei etwa 80 Prozent der Eingriffe möglich und kann bei größeren Tumoren oft noch dank einer vorangeschalteten (neoadjuvanten) Chemotherapie, die zu einer Verkleinerung des Tumors führt, erreicht werden.

Zum operativen Leistungsspektrum gehören auch die Wächter-Lymphknoten-Technik und onkoplastische Rekonstruktionen. Weitere Therapieformen sind Strahlentherapie, Chemotherapie, Antihormonelle Therapie und Immuntherapie. Die innovative Methode der so genannten „Intraoperativen Strahlentherapie“ ermöglicht es zudem, das umliegende Gewebe des Tumors unmittelbar nach seiner Entfernung und noch während der Operation punktgenau zu bestrahlen.

Als Begleiterin durch alle Phasen der Erkrankung steht für die Patientinnen mit Brustkrebs eigens eine Pflegeexpertin für Brusterkrankungen (BCN/ Breast Care Nurse) zur Verfügung. Sie bietet den Patientinnen gezielte Beratung und Informationen zu Abläufen sowie Strukturen und Inhalten von Diagnostik und Therapie an.

Ins Brustzentrum eingebunden sind zudem das Institut für Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie die Sozialarbeit und Patientennachsorge. Das Brustzentrum arbeitet eng mit Selbsthilfegruppen zusammen.

Kontakt: 0911 398-3843, E-Mail: brustzentrum@klinikum-nuernberg.de

Autorin/Autor: Brustzentrum, Klinikum Nürnberg

 
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