Das Institut für Radiologie und Neuroradiologie im Klinikum Süd diagnostiziert und behandelt im Jahr mit knapp 200.000 Untersuchungen ca. 85.000 Patienten, davon sind 25 Prozent Notfälle und ambulante Untersuchungen. Das Institut bietet das gesamte Spektrum der radiologisch-diagnostischen und interventionell-therapeutischen Verfahren für alle stationären Patienten des Klinikums an, insbesondere auch für neuroradiologische Fragestellungen. Für ambulante Privatpatienten stehen ebenfalls sämtliche diagnostische Verfahren der Radiologie und Neuroradiologie zur Verfügung.
Das Institut untersucht alle Patienten mit der Diagnose Hirntumor wie auch anderer Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks im Klinikum mit Hilfe der Magnetresonanz-, der Computertomografie (MRT, CT) und eventuell der digitalen Subtraktionsangiografie.
Das Institut ist Kooperationspartner des Kopf-Hals-Tumorzentrums und an den regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenzen Neuroonkologie beteiligt.
Neben MRT und CT stehen für interventionelle Therapien vor allem die Zwei-Ebenen-Angiografie speziell bei Erkrankungen sowohl im Kopf-Hals-Bereich (neurologische Erkrankungen in Gehirn und Wirbelsäule), als auch für die Therapie cerebraler Gefäßerkrankungen (z. B. Embolisation, Aneurysma-Coiling) zur Verfügung. Diese wird auch zur Therapie bei Erkrankungen am Körperstamm und den Extremitäten beim Erwachsenen wie auch beim Kind verwendet.
Weitere Schwerpunkte des Instituts sind die umfassende Diagnostik von Trauma-Patienten (Unfall- und Sportverletzungen etc.) mittels modernster Bildgebung und teilweise deren Therapie (Vertebroplastie zur Stabilisierung bei Wirbelkörperverletzungen), die Therapie von Gefäßveränderungen (Schaufensterkrankheit, Raucherbein), Untersuchungen des Herzens mittels Kernspintomografie sowie die Diagnostik von pädiatrischen Erkrankungen mit allen kinderradiologischen Verfahren.