Informationen zur Schmerzambulanz

Patienten mit chronischen Schmerzen und Tumorschmerzen finden in unserer Schmerzambulanz Hilfe.

Wie chronische Schmerzen im Klinikum Nürnberg behandelt werden, darüber informiert Oberarzt Dr. Dirk Risack im folgenden TV-Beitrag.


Ambulante Schmerzbehandlung:

Die ambulante Behandlung von chronischen Schmerzen oder Tumorschmerzen ist nach Überweisung eines niedergelassenen Arztes möglich. Voraussetzung ist, dass eine Vorbehandlung durch den Haus- oder Facharzt stattgefunden hat.

Terminvergabe

Patienten mit Schmerzen bei Tumorerkrankungen, bei akuter Gürtelrose (Herpes Zoster) oder CRPS (Morbus Sudeck) erhalten bevorzugt und kurzfristig einen Termin.

Wenn Sie seit Monaten oder Jahren an langanhaltenden Schmerzen leiden, erhalten Sie von uns einen ausführlichen Fragebogen, den Sie bitte ausfüllen und mit ärztlichen Befunden in Kopie (Röntgen, Kernspinbefunde, Berichte von Operationen, Berichte von Rehabilitationskliniken etc.) an o.g. Adresse senden. Schicken Sie uns bitte keine Röntgenbilder, sondern bringen Sie diese zum Vorstellungstermin mit. Der Termin für die Erstvorstellung, für die Sie sich 1-2 Stunden Zeit nehmen sollten, wird Ihnen telefonisch mitgeteilt. Haben Sie bitte Verständnis, dass Sie nur dann einen Termin erhalten können, wenn die Unterlagen vollständig vorliegen. Aufgrund der sehr großen Nachfrage ist leider mit längeren Wartezeiten auf einen Termin zu rechnen.

Zum ersten Vorstellungstermin benötigen wir eine gültige Krankenversicherungskarte, einen Überweisungsschein vom Haus- oder Facharzt und ggf. ihre Befreiungsbescheinigung.

Kontakt: Hier können Sie einen Termin vereinbaren.

Folgende Schmerzkrankheiten werden behandelt:

  • Tumorschmerzen
  • Nervenschmerzen (z.B. nach Gürtelrose, Phantomschmerz)
  • CRPS (Morbus Sudeck)
  • Chronische Schmerzen nach Operationen (z.B. n. Lungenoperationen)
  • Schmerzen des Bewegungsapparates (z.B. Rücken-, Gelenkschmerzen)
  • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen
  • Fibromyalgie-Syndrom
  • Kopf-/Gesichtsschmerzen
  • somatoforme Schmerzsyndrome (chron. Bauchschmerzen, chronische Schmerzen der Harnblase oder der Sexualorgane etc.)
  • Andere Schmerzkrankheiten

Was erwartet Sie in unserer Schmerzambulanz?

Die meisten Schmerzpatienten waren schon bei zahlreichen Ärzten, in Rehakliniken, wurden bereits wegen der Schmerzen operiert und haben unzählige Untersuchungen hinter sich. Die Basis unserer Behandlung liegt in der gründlichen Durchsicht aller vorherigen Untersuchungen und Behandlungen. Dann führen wir eine ausführliche Krankenbefragung durch, während der wir uns für die Schmerzen im einzelnen interessieren, aber auch für die Auswirkung der Schmerzen auf das ganze Leben: also Beruf, Familie, Partnerschaft, Hobbies, Stimmung etc. Anschließend folgt eine gründliche Untersuchung des ganzen Körpers.

In bestimmten Fällen kann auch eine psychologische, ggf. nervenärztliche Untersuchung, oder auch eine ergänzende Untersuchung eines anderen Facharztes erforderlich sein - dies veranlassen wir dann.

Was verstehen wir unter Schmerztherapie?

Nein - wir geben nicht nur Medikamente, sondern versuchen, der Krankheit Schmerz sowohl auf körperlicher, seelischer - aber auch sozialer Ebene zu begegnen. Das genaue Therapiekonzept hängt von den individuellen Erfordernissen des einzelnen Patienten ab.

Folgende Verfahren bieten wir in der Schmerzambulanz an:

  • Intensive Beratung zu schmerztherapeutischen Möglichkeiten
  • Multimodale Schmerztherapie (Interdisziplinäre Schmerztagesklinik Klinikum Nürnberg, Schmerzstation KH Altdorf)
  • Enge Kooperation mit niedergelassenen Psychotherapeuten, MVZ Physikalische Medizin am Klinikum, Physio- und ErgotherapeutInnen und anderen Fachkollegen.
  • Enge Kooperation mit Abteilungen am Klinikum, zB. Palliativstation, Onkologie, Radioonkologie, Psychiatrie, Neurologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Neurochirurgie.
  • Medikamentöse Behandlung
  • Entzugsbehandlung
  • TENS
  • Akupunktur
  • Ambulante Betreuung von externen und implantierten Schmerzpumpen
  • Betreuung von Neurostimulationsverfahren
  • Blockaden des sympathischen Nervensystems, peridurale Injektionen

Grundlage der Behandlung ist die wiederholte Information der Patienten über Zusammenhänge, wie Schmerzen entstehen, dauerhaft bleiben oder immer stärker werden. Wir versuchen, die eigenen Stärken der Patienten zu fördern und den Patienten "fit gegen den Schmerz" zu machen. Neben einzelnen schmerzlindernden Maßnahmen können hierzu auch physiotherapeutische, ergotherapeutische und psychotherapeutische Methoden gehören.

Autorin/Autor: Dirk Risack

 
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