Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Psychosomatik

Haus 8 I: Station und Tagesklinik

Die Station 8 I beherbergt drei problemspezifische Behandlungsgruppen in denen Patienten stationär und tagesklinisch behandelt werden, und zwar die Behandlungsgruppe 'Allgemeine Psychosomatik', die Behandlungsgruppe 'Traumatherapie' und die Kurzbehandlungsgruppe.

 

Die Behandlungsgruppe 'Allgemeine Psychosomatik' wendet sich an Patienten und Patientinnen mit somatoformen Störungen, also körperlichen Beschwerden, bei denen die wesentliche Ursache psychische Faktoren und eine ungenügende Stressbewältigung sind. Bespiele dafür sind Reizdarm, Herzangst, chronisches Müdigkeitssyndrom, psychogene Anfälle, Fibromyalgie und andere somatoforme Schmerzstörungen. Häufig leiden Patienten die zu uns kommen außerdem an leichten Depressionen, Ängsten, leichten Zwängen oder manchmal Essstörungen.

Die Gruppe bietet 10 (stationäre/tagesklinische) Behandlungsplätze, die Behandlungsdauer beträgt 6 bis 8 Wochen. Die Behandlung orientiert sich zunächst schwerpunktmäßig an den körperbezogenen Symptomen. Es werden individuell die Belastungen herausgearbeitet, die direkt stressbedingt oder „im sprichwörtlichen Sinne“ zu den körperlichen Beschwerden führen. Weitere  Schwerpunkte der Behandlung können Sie unserem aktuellen Flyer entnehmen.

 

Bei der Behandlungsgruppe 'Traumatherapie' handelt es sich um ein psychotherapeutisches Behandlungsangebot für Frauen, die an den Folgen traumatischer Lebensereignisse leiden.
Posttraumatische Belastungsstörungen können bei Menschen entstehen, die in der Kindheit Vernachlässigung, Gewalt und/oder sexuellem Missbrauch ausgesetzt waren oder in späteren Lebensabschnitten mit Gewalt oder schweren Schicksalsschlägen konfrontiert wurden. Dieses können einmalige oder auch über längere Zeit wiederkehrende Ereignisse sein.
In der Folge dieser traumatischen Erlebnisse können z. B. wiederkehrende belastende Erinnerungen, Ängste und Panik, innere Unruhe, Vermeidungsverhalten und sozialer Rückzug, starke Stimmungsschwankungen, Gefühle von Ohnmacht, innerer Leere und Fremdheit auftreten. Die Ziele der Behandlung, sowie weitere Informationen zu unserem Angebot können Sie unserem aktuellen Flyer entnehmen.

 

Bei der Kurzbehandlungsgruppe handelt es sich um ein kurzfristiges orientierendes Behandlungsangebot für Menschen mit körperlichen Symptomen als Folge von seelischen Belastungen oder Menschen mit akuten Belastungsreaktionen.
Akute Belastungen und persönliche Krisenkönnen das Bewältigungsgleichgewicht eines Menschen überfordern. Der Körper reagiert mit Stress-Symptomen, aber auch mit Angst oder depressiven Beschwerden. Hier möchten wir rasch Unterstützung anbieten.
Die Kurzbehandlungsgruppe richtet sich an Patienten, die aufgrund von psychosozialen Belastungen oder Krisen psychische oder körperliche Beschwerden entwickelt haben; Patienten mit körperlichen Beschwerden für die keine organischen Ursachen gefunden wurden und für welche unbewältigter Stress als Ursache angenommen wird; die organmedizinische Abklärung der Beschwerden soll jedoch möglichst abgeschlossen sein; Patienten in akuten Krisensituationen, bei denen eine kurzfristige stationäre oder tagesklinische Behandlung zur Stabilisierung erforderlich ist und die dann ambulant weiter behandelt werden können.
Weitere Informationen zu diesem Behandlungsangebot entnehmen Sie bitte unserem aktuellen Flyer.

 

 

 

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