Palliativmedizin
Stabilisierung und Verbesserung der Lebensqualität
Auf der Palliativstation werden schwerstkranke Menschen behandelt und gepflegt, bei denen eine Heilung der Krankheit und eine auf deren Ursachen gerichtete Therapie nicht mehr möglich ist. Dies sind zum Beispiel Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen oder AIDS, die oft schon einen langen Leidensweg hinter sich haben, wenn sie auf die Station aufgenommen werden.
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Mit dem Fortschreiten einer nicht heilbaren Erkrankung leiden Menschen of unter Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot und Verwirrtheit. Die Lebensqualität ist durch körperliche Einschränkungen, Sorgen und Ängste, wie auch soziale Schwierigkeiten, beeinträchtigt. Ziel der Behandlung und Pflege auf unserer Palliativstation ist die Stabilisierung und Verbesserung der Lebensqualität der kranken Menschen und die Ermöglichung eines erfüllten Lebens bis zuletzt. „Wenn uns die eigene Endlichkeit bewusst wird, verdichtet sich das Leben. Mit unserem multiprofessionellen Team möchten wir unseren Patienten trotz der schweren Erkrankung, ein würdevolles Leben bis zuletzt ermöglichen.“ Oberärztin Dr. Gerda Hofmann-Wackersreuther |
Auf der Palliativstation mit 21 Betten behandelt ein multiprofessionelles Team schwerstkranke Patienten. In Palliative Care ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte arbeiten dabei eng mit der Schmerztherapie, der Psychoonkologie, der Physikalischen Therapie sowie der Seelsorge und der Nachsorge zusammen.
Für ihr integriertes Behandlungskonzept und ihre umfassende palliativmedizinische Betreuung wurde die Klinik für Onkologie und Hämatologie von der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) als "Designated Center for Integrative Oncology and Palliative Care" ausgezeichnet. Als weltweit größte onkologische Fachgesellschaft würdigt die ESMO damit besondere ganzheitliche Therapiekonzepte in der Behandlung von Krebspatienten und Anstrengungen in der palliativmedizinischen Betreuung.
Autorin/Autor: Medizinische Klinik 5
