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Niedriglaser gegen Mundschleimhautentzündung

Eine Hochdosis-Chemotherapie vor und nach Knochenmark- und Stammzelltransplantationen führt bei rund der Hälfte der Patienten zu schmerzhaften Entzündungen der Mundschleimhaut. Häufig essen die Patienten wegen der Schmerzen nur wenig oder gar nicht. Seit April 2009 werden die unangenehmen Entzündungen im Mundraum in der Klinik für Onkologie und Hämatologie mit einem Niedrigenergielaser behandelt.

Die 15-minütige Behandlung erfolgt über 14 Tage hinweg ein- bis zweimal täglich. Mit dieser Methode, die in den letzten Jahren in Transplantationszentren entwickelt wurde, lassen sich die Entzündungen zwar nicht vollständig eindämmen, jedoch erheblich reduzieren. Patienten, die sich einer besonders aggressiven Chemotherapie unterziehen müssen, werden vorsorglich behandelt. Prof. Hannes Wandt, Leitender Oberarzt der Abteilung für Knochenmarktransplantation, rechnet zudem damit, dass die natürliche Immunabwehr der Mundschleimhaut weitgehend erhalten bleibt.

Information: Leitender Prof. Hannes Wandt,
Telefon: 0911 398-3650, E-Mail: wandt@klinikum-nuernberg.de

Autorin/Autor: Medizinische Klinik 5, Klinikum Nürnberg

 
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