Heimbeatmung
Bei akuter und chronischer respiratorischer Insuffizienz, z.B. in Folge chronischer Lungenerkrankungen, Versagen der Atemmuskulatur oder Störungen des Atemantriebs kann u.a. durch Messung der Atempumpenstärke auf die Belastung der Atemmuskulatur geschlossen werden. Durch kontinuierliche Bestimmung des Kohlendioxidgehaltes im Blut mittels transcutaner (durch die Haut) Messung kann ein Versagen oder eine Überlastung der Atemmuskulatur erkannt werden. In solchen Fällen ist es möglich, mittels einer nichtinvasiven Beatmung, z.B. über eine Nasenmaske die Atemmuskelüberlastung des Patienten auszugleichen und so wieder eine deutliche Besserung der Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu erzielen.
In unserer Klinik erfolgt diesbezüglich sowohl die Messung von Atempumpenstärke wie auch des Kohlendioxidgehaltes transcutan, als auch bei bestehender Notwendigkeit die Einstellung und Anpassung eines Gerätes zur Maskenbeatmung (sog. Heimbeatmung).
Autorin/Autor: Dr. J. Herold
