Ambulante Operationen - was Sie wissen müssen

Viele geplante Eingriffe in der Kinderchirurgie können ambulant durchgeführt werden, z.B. Leisten- oder Nabelbrüche, Hodenhochstände, Vorhautverengungen, Haut- und Weichteiltumore wie Muttermale, Ganglien oder Hämangiome sowie Metallentfernungen nach Knochenbrüchen. 

Vorbereitung
Sie kommen zu einem vereinbarten Termin zu uns in die kinderchirurgische Sprechstunde, wir untersuchen das Kind und planen den Eingriff (falls notwendig Blutentnahme, OP-Aufklärung, Anästhesie-Aufklärung). Dann legen wir einen Termin für den ambulanten Eingriff fest.

OP-Tag
Am Tag der ambulanten Operation kommen Sie mit Ihrem Kind früh am Morgen und können es nachmittags wieder mit nach Hause nehmen,wenn es ihm oder ihr gut geht und der Operateur keine Bedenken hat.

Um Ihnen einen reibungslosen Operationsablauf zu gewährleisten, beachten Sie bitte:

  • Pünktlichkeit: Seien Sie bitte pünktlich zur vereinbarten Uhrzeit auf der Station
  • Krankheit: Nehmen Sie bitte sofort mit uns Kontakt auf, wenn Ihr Kind krank werden sollte. Je nach Dringlichkeit und Ausmaß der Krankheit kann es sein, dass es für Ihr Kind besser ist, den Eingriff zu verschieben.
  • Nüchternheit:
    Bis 6 Stunden vor dem Eingriff kleine Mahlzeiten, z. B. eine Scheibe Weißbrot. Dann nichts mehr essen (das gilt auch für Kaugummis, Süßigkeiten und Zigaretten)!!
    Bis 2 Stunden vor dem Eingriff klare Flüssigkeiten (Tee, Wasser) trinken.
    Säuglinge bis zum 12. Lebensmonat können bis 4 Stunden vor Beginn der Narkose gestillt werden oder Flaschennahrung erhalten.
  • Medikamente: Nimmt Ihr Kind regelmäßig Medikamente ein, teilen Sie das dem Arzt in dem Gespräch zur OP-Planung mit.
  • Kleidung: Zur OP lockere Kleidung (z. B. Jogging-Anzug), mit möglichst wenigen Knöpfen und Reißverschlüssen. Kein Make-up, kein Nagellack. Schmuck oder Wertgegenstände bitte zu Hause lassen.
  •  Hygiene: Am Morgen des OP Tages sollte ihr Kind duschen und Zähne putzen.

Nach dem Eingriff...

  • ... sollte ihr Kind unbedingt 24 Stunden betreut und beobachtet werden!
  • Nach Anlage eines festen Verbandes: betroffene Gliedmaße anfangs ständig, später möglichst oft hoch lagern. Bei Blau- oder Weißfärbung von Fingern bzw. Zehen oder Schmerzen, Schwellungen, Gefühlsstörungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl) sofort den Arzt verständigen! -> Kontakt
  • Die nach der Operation zusätzlich notwenigen Medikamente für die ersten Tage werden von uns mitgegeben. Bei darüber hinaus erforderlicher Einnahmedauer erhalten Sie von dem weiterbehandelnden Arzt ein Rezept. Bitte beachten Sie unsere Angaben zur Einnahme der Medikamente. 

Sollten irgendwelche Probleme auftreten: Klinik für Kinderchirurgie, Station C.U1.3 oder: -> Notfälle

Autorin/Autor: Eltern-Kind-Zentrum, Klinikum Nürnberg

 
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