Aortokoronare Bypass-Operation I

Die Bypassoperation ist die chirurgische Therapiemöglichkeit der koronaren Herzerkrankung (KHK).

Klinik für Herzchirurgie

Die erste Operation dieser Art in Deutschland wurde 1969 in Erlangen durch Prof. Dr. Hegemann durchgeführt, wesentliche Entwicklungen wie verschiedene bluteinsparende Maßnahmen gingen von dieser Klinik mit ihrem großen Erfahrungsschatz für diese spezielle Operation aus.

Im folgenden Interview mit Radio F erläutert Chefarzt Prof. Fischlein unter anderem, wann man einen Bypass braucht, welche Alternativen es zum Bypass gibt und wie eine Bypass-Operatione durchgeführt wird.

Die koronare Herzerkrankung als Stoffwechselerkrankung der Gefäße führt zu einer Einlagerung von Substanzen in die Gefäßwand (Arteriosklerose). Eine kritische Einengung des Gefäßdurchmessers führt zu einer empfindlichen Störung der Durchblutung des Herzmuskels. Mögliche Folgen sind:
- Herzbeschwerden mit Druck- oder Engegefühl in der Brust (Angina pectoris)
- Herzinfarkt(e)
- Tod

Verschiedene Risikofaktoren sind ursächlich an der Entstehung der Erkrankung beteiligt:
- Rauchen
- Fettstoffwechselstörungen (Cholesterin)
- Übergewicht
- Zuckererkrankung (Diabetes)
- Bluthochdruck
- Stress

Nach einer Untersuchung durch den Hausarzt mit Durchführung eines EKG´s ist oft anschließend eine Untersuchung beim Herzspezialisten und gegebenenfalls eine Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie) notwendig. Dabei werden die Herzkranzgefäße mit einem Kontrastmittel dargestellt und die Engstellen aufgespürt. Die erste Abbildung zeigt in einer solchen Untersuchung eine hochgradige Einengung der rechten Herzkranzarterie (siehe Bild).

Bei einer ausgeprägteren koronaren Herzerkrankung, die nicht mehr durch Medikamente oder eine Ballondilatation behandelt werden kann ist die Bypassoperation das therapeutische Mittel der Wahl.

Falls notwendig wird der Herzspezialist die Anmeldung zur Überbrückungsoperation (Bypass-Operation) vornehmen.

Koronarangiographie
 

Die Operation wird in Allgemeinnarkose mit Hilfe der Herz-Lungen-Maschine durchgeführt. Der Patient wird im Operationssaal auf dem Rücken gelagert und anschließend unter sterilen Bedingungen mit Operationstüchern abgedeckt.

Autorin/Autor: Klinik für Herzchirurgie

 
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