Dysplasien

Dysplasien sind Krebsvorstufen des weiblichen Genitales (Gebärmutterhals, Scheide, aber auch äußeres Genitale)

Zur Erkennung und Einleitung der Therapie von Krebsvorstufen des weiblichen Genitales bieten wir im Klinikum Nürnberg eine spezielle Dysplasie-Sprechstunde an. Die Vorstellung in unserer Dysplasie-Sprechstunde erfolgt im Regelfall aufgrund eines auffälligen Vorsorge-Abstriches vom Muttermund beim niedergelassenen Frauenarzt (sogenannter PAP-Abstrich).

In der Dysplasie-Sprechstunde wird mittels einer sog. kolposkopischen Untersuchung der Muttermund vergrößert betrachtet und, falls nötig, eine kleine Probe aus dem auffälligen Bezirk des Muttermundes entnommen. So kann man feststellen, ob eine unmittelbare Therapie nötig ist oder ob es zunächst ausreicht, die Veränderung regelmäßig zu kontrollieren.

Sollte eine Therapie nötig sein, so können ambulante Operationen wie z.B. die LEEP-Konisation bei einer hochgradigen Gebärmutterhalskrebs-Vorstufe durchgeführt werden. Bei der LEEP-Konisation wird mit einer kleinen elektrischen Schlinge ein Kegel aus dem Muttermund entnommen. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, soviel wie nötig und so wenig wie möglich vom Muttermund zu entfernen, um im Rahmen einer späteren Schwangerschaft das Risiko einer Frühgeburt nicht zu erhöhen.

Natürlich bieten wir auch Laservaporisationen (Verödun g /Abtragung mittels Laser) von z.B. genitalen Kondylomen (Warzen) an.

Autorin/Autor: Klinik für Frauenheilkunde, Klinikum Nürnberg

 
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