Behandlungsspektrum der Klinik für Gefäßchirurgie

Carotisstenosen
Durch die operative Beseitigung von Gefäßverengungen im Bereich der Halsschlagader (Carotis) lässt sich das Risiko für einen Schlaganfall erheblich senken.
Mit über 1.000 solcher Eingriffe jährlich liegen wir weltweit an der Spitze und können daher eine besonders niedrige Komplikationsrate vorweisen. Während einer Operation wird die Gehirnfunktion mittels Neuromonitoring überwacht (Verfahren der sensibel evozierten Potenziale).
Mit Hilfe einer Angioskopie (Gefäßspiegelung) oder Angiographie (Gefäßdarstellung) im Verlauf der Operation erfolgt nach der Rekonstruktion die sofortige Überprüfung der Carotisstrombahn. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit der minimalinvasiven Behandlung von Carotisstenosen mittels Stent, einer Gefäßstütze zur Aufdehnung von Gefäßverengungen.

Aortenaneurysma
Neben der konventionellen Operation über einen Bauchschnitt ist unsere Klinik auf die minimalinvasive Behandlung von Aussackungen der großen Hauptschlagader spezialisiert.
Hierbei wird unter Röntgenkontrolle über den Weg der Leistengefäße eine so genannte Aortenstentprothese in der Bauchschlagader verankert. Dieses Verfahren ist für den Patienten wesentlich schonender als herkömmliche operative Eingriffe. 

Periphere arterielle Verschlusskrankheit
Das Krankheitsbild der Verschlüsse der Becken-Bein-Arterien ist auch unter dem Namen„Schaufensterkrankheit“ bekannt. In manchen Fällen können solche Verschlüsse über einen Katheter mittels Ballondilatation beseitigt werden. Ist dies nicht möglich, führen wir eine Bypassoperation durch, um die Durchblutung wieder herzustellen.

Varizen
Die chirurgische Behandlung von Krampfadern ist oft nicht nur aus kosmetischen Gründen angezeigt. Sie dient ebenso der Vermeidung von offenen Beinen und von Komplikationen wie Venenentzündungen, Varizenblutungen und tiefen Beinvenen-Thrombosen.

Shuntoperationen
In enger Kooperation mit der Klinik für Nephrologie und der in unserem Hause befindlichen Dialysestation führen wir Shuntoperationen durch, die für die Hämodialyse (Blutwäsche) erforderlich sind.

Behandlung akuter tiefer Beinvenen-Thrombosen
Besonders bei frischen Thrombosen kann die chirurgische Entfernung des Gerinnsels der rein medikamentösen Behandlung überlegen sein.

Autorin/Autor: Klinikum Nürnberg

 
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